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Aktuelles

Koschyk: Schröder ist wegen Nordkorea gefordert

Mit seinem Eingeständnis Atomwaffen zu besitzen, hat Nordkorea bestätigt, was lange vermutet wurde und viele mit großer Sorge erfüllt hat. Vor allem die USA haben mit ihren Warnungen Recht behalten. Ein nukleares Nordkorea verändert nachhaltig die Sicherheitslage in der Region, es droht ein regionaler Rüstungswettlauf. Damit ist Nordkorea eine Bedrohung für den Frieden weltweit.

Auch wenn Nordkorea wieder einmal aus den sechs Ländergesprächen über das Atomprogramm ausgestiegen ist, muss die internationale Gemeinschaft das Regime schnellstmöglich wieder an den Verhandlungstisch bringen. Nun sind vor allem China und Russland, die den größten Einfluss in Nordkorea haben, gefordert. Aber auch Europa kann nicht länger als teilnahmsloser Zuschauer sich aus der Verantwortung stehlen. Nordkorea betrifft auch die europäischen Sicherheitsinteressen. Nicht nur weil es Raketen mit immer größerer Reichweite entwickelt, sondern weil ein nuklearer Konflikt in Ostasien sich auch auf Europa auswirken würde. Ziel muss sein, dass Nordkorea sein Atomprogramm nicht nur nicht weiter ausbaut, sondern seine Atomwaffen aufgibt und das Programm einstellt. Dann kann es auch mit umfangreicher, wirtschaftlicher und humanitärer Unterstützung seitens der internationalen Gemeinschaft rechnen, wie es der Deutsche Bundestag in seiner einstimmig verabschiedeten Entschließung vom 10.12.2003 aufgezeigt hat.

Schröder weist immer wieder auf seine guten Kontakte nach Peking und Moskau hin. Diese müssen sich jetzt bewähren.

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Koschyk trifft koreanischen Wiedervereinigungs­minister

 

Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk MdB, ist in Berlin mit dem koreanischen Wiedervereingungsminister Chung Dong-young zusammengetroffen. Minister Chung betonte die enorme Wichtigkeit einer diplomatischen Lösung der nordkoreanischen Nuklearfrage. Wenn Nordkorea bereit sei, sein Atomprogramm aufzugeben, könne man im Gegenzug wirtschaftliche Hilfe leisten. Denn durch wirtschaftliche Zusammenarbeit und Unterstützung könne man Nordkorea weitaus effektiver dazu bewegen, ein verantwortungsbewusstes Mitglied der internationalen Gemeinschaft zu werden, als durch militärischen Druck.

 

Große Bedeutung als ein Symbol für nord- und südkoreanische Zusammenarbeit und gemeinsamen Wohlstand maß Minister Chung der geplanten Freihandelszone Kaesong nahe der innerkoreanischen Demarkationslinie zu, in welcher derzeit südkoreanische Unternehmen Fabriken auf nordkoreanischem Boden errichten. Hier sei auch das Engagement deutscher Unternehmen willkommen, so Minister Chung.

 

Trafen in Berlin zu einem Gedankenaustausch zusammen (v.l.): Der Vizepräsident derFreien Universität Berlin, Prof. Dr. Werner Väth,

der Asienbeauftragte der Bundesregierung, Dr. P. Christian Hauswedell, der Wiedervereinigungsminister der Republik Korea,

Chung Dong-youn, der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages,

Hartmut Koschyk MdB, sowie der koreanische Botschafter in Berlin, S.E. Kwon Youngmin

 

Der südkoreanische Wiedervereinigungsminister unterstützte ausdrücklich die Bemühungen von MdB Hartmut Koschyk um ein trilaterales Parlamentariertreffen mit Abgeordneten aus Nord- und Südkorea und aus Deutschland im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen im kommenden September in Berlin. Zur Vorbereitung dieses Treffens aus Anlass des 5. Jahrestages des innerkoreanischen Gipfels in Pjöngjang und des 15. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung wird Koschyk Anfang April nach Nord- und Südkorea reisen, um dort die Chancen für ein solches Treffen auszuloten.

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Der Regionalverband Berlin der Deutsch Koreanischen Gesellschaft begrüßt Gäste zu einem gemeinsamen Abendessen

Der Vorsitzende des Regionalverbandes Berlin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Dr. Karl-Heinz Schmitz, hatte für den 30.11.04 die Mitglieder des Regionalverbandes Berlin und interessierte Gäste zu einem Abendessen in das koreanische Restaurant Han-il-Kwan eingeladen. Unter den Gästen konnte er besonders Herrn Botschafter Kwon Young-min, Botschafter der Republik Korea in der Bundesrepublik, Frau Gesandte Dr. Kim Young-Hee von der südkoreanischen Botschaft, den Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Bundestages und Präsidenten der DKG, Hartmut Koschyk, MdB und den Leiter des Asien Referats im Bundeskanzleramt, Herrn Dr. Joachim Bertele, begrüßen.

Nach einem traditionellen koreanischen Abendessen gab es einen informativen und auch sehr persönlichen Vortrag von Herrn Bertele über dessen derzeitige Tätigkeit im Bundeskanzleramt und seine Zeit als Leiter der politischen Abteilung der Deutschen Botschaft Seoul.


V.L.: Dr. Joachim Bertele, Leiter Referat Asien und Lateinamerika im Bundeskanzleramt, Dr. Karl-Heinz Schmitz,
 Vorsitzender RV Berlin der DKG, Kwon Young-min, Botschafter der Republik Korea in Berlin, Hartmut Koschyk MdB,
Präsident der DKG, Kim Young Hee, Gesandte der Botschaft der Republik Korea

Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit für Fragen, ein Angebot das rege wahrgenommen wurde. Besonderes Interesse zeigten die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft an der Einschätzung der Sicherheitssituation und Perspektiven in der Nuklearkrise auf der koreanischen Halbinsel.

Der anwesende Botschafter der Republik Korea, Kwon Young-min, und die Gesandte, Dr. Kim Young-Hee, nutzten die Gelegenheit um die Planungen der Botschaft für das Koreajahr 2005 vorzustellen. Außerdem luden sie die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft zu einer Besichtigung der neuen Residenz des koreanischen Botschafters in Berlin ein.

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Vorstandswahlen im Regionalverband Berlin

Am 30.11.2004 fanden in Berlin im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Berlin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Wahlen zum Vorstand statt. Einstimmig gewählt wurden Dr. Biewald, Senator a.A. Dr. Kuno Böse und Senator a.A. Prof. Dr. Dieter Heckelmann. Dr. Karl Heinz Schmitz wurde ebenfalls einstimmig als Vorsitzender bestätigt.

Der neue Vorstand:

-          Hr. Dr. Biewald, Zietenstr. 32 b, 12249 Berlin

-          Hr. Senator a.A. Dr. Kuno Böse, Auf dem Grat 31, 14195 Berlin

-          Hr. Senator a.A. Prof. Dr. Dieter Heckelmann, Fliednerweg 3, 14195 Berlin

-          Hr. Dr. Karl-Heinz Schmitz, Kurfürstendamm 92, 10709 Berlin, Vorsitzender

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Regionalverband Mitteldeutschland gab musikalischen Auftakt für das „Koreajahr“

Festival „Alte und neue Musik aus Korea“ in Leipzig

Magdeburg/Leipzig. Große Ereignisse werfen ihre Schatten lange voraus, so erst kürzlich in Leipzig beim Festival „Alte und neue Musik aus Korea“, organisiert vom Regionalverband Mitteldeutschland der DKG gemeinsam mit dem Berliner Verein „Freunde guter Musik“. Das „Koreajahr 2005“ erlebte vom 21. bis 23. November 2004 - wie schon ein paar Tage zuvor in Berlin, Hamburg und Frankfurt a.M. - einen glanzvollen musikalischen Auftakt. Daran hatten wir im Vorfeld auch nicht gezweifelt, weshalb es nicht schwer war, den südkoreanischen Botschafter Youngmin Kwon zu überzeugen, die Schirmherrschaft für das Festival zu übernehmen und es finanziell zu unterstützen.

Das Festival jedoch mit einem P’ansori zu starten, war ein Wagnis. Wer hört schon einem mehrstündigen epischen Gesang in koreanischer Sprache zu - sollte man meinen. Doch das Experiment gelang mit Erfolg. Das „kurze“ P’ansori von „nur“ drei Stunden - in Korea normalerweise fünf (!) - war sicherlich nicht der Grund, auch nicht der mittels Beamer projizierte deutsche Text. Die Faszination der Leipziger P’ansori-Aufführung ging wohl mehr von der großartigen theatralischen Vortragsweise der noch jungen Sängern Lee Ja-ram und ihres Begleiters auf der Trommel, Kim Yong-hwa, aus.

Am zweiten Festivaltag stand alte koreanische Musik im Mittelpunkt. Wer jedoch dachte, als Vortragender für diese Musik müsse man ein fortgeschrittenes Alter haben, wurde bei der „Yeak Academy for Ancient Korean Music“ aus Seoul schnell eines Besseren belehrt. Den zehn Musikerinnen und Musikern gelang das mit größter Perfektion, obwohl alle erst im Alter zwischen 24 und 30 Jahren waren. Mit der Sängerin Yi A-mi hatte das kleine Orchester auch eine stimmgewaltige Sängerin mitgebracht, deren Stimme in der „Alten Börse“ sehr schön zur Geltung kam. 

Ein noch schönerer und akustisch perfekter Konzertsaal stand dem Festival am dritten und abschließenden Tag für zur Verfügung. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) stellte für das Konzert des Barton Workshop Amsterdam sein modernes Konzertstudio am Augustusplatz kostenlos zur Verfügung. Ungewöhnlich war dieses Konzert zum einen, weil europäische Musiker neue koreanische Musik aufführten. Zum anderen handelte es sich größtenteils um Uraufführungen. Die koreanischen Komponisten waren extra nach Deutschland gekommen, um hier ihre Werke erstmals zu Gehör zu bringen, noch dazu im Radio, wo sie zwei Tage später übertragen wurden.

Der Zufall wollte es, dass am gleichen Tag und auch noch zur gleichen Zeit, als der MDR das Leipziger Konzert mit der neuen koreanischen Musik übertrug, DeutschlandRadio Berlin einen Mitschnitt der alten koreanischen Musik des Berliner Festivals sendete. Eine größere überregionale Resonanz unseres Festival war wohl kaum möglich.

Gedankt sei an dieser Stelle allen finanziellen und materiellen Unterstützern. Neben der Botschaft und der südkoreanischen Regierung waren es unter anderem Samsung als Hauptsponsor, die Ernst-von-Siemens-Musikstiftung sowie die Firmen GEO-METRIK aus Halle und megalearn aus Magdeburg.

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Deutschland und Korea unterzeichnen Übereinkunft über Reiseerleichterungen

Die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Korea haben sich auf Erleichterungen bei der Visumserteilung für Angehörige beider Staaten geeinigt. Eine entsprechende Vereinbarung wird Bundesinnenminister Otto Schily am kommenden Freitag in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul unterzeichnen. Dies teilte der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB, der sich gegenüber Innenminister Schily intensiv für das Zustandekommen dieses Abkommens eingesetzt hat, mit.

„Staatsangehörigen beider Seiten, die für kurzfristige Aufenthalte von bis zu drei Monaten bereits bisher visumfrei in das Hoheitsgebiet der anderen Seite einreisen konnten, wird es nun ermöglicht, einen für längerfristige oder Arbeitsaufenthalte notwendigen Aufenthaltstitel nach der Einreise im Inland einzuholen. Bislang war eine Neubeantragung des Visums im Heimatland erforderlich“, erläuterte MdB Koschyk. Studierende und Geschäftsleute erhielten künftig gebührenfreie Visa. Auch solle ein Familiennachzug zu Studierenden auch dann möglich sein, wenn die Familienangehörigen eine Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen, die Vorschriften des Arbeitsgenehmigungsrechts blieben aber unberührt.

Koschyk nannte die Übereinkunft über Reiseerleichterungen einen „entscheidenden Schritt im deutsch-koreanischen Verhältnis“.  Die gute Zusammenarbeit beider Länder, vor allem der Wirtschafts-,  Wissenschafts- und Studentenaustausch, werde durch die neue bilaterale Visaregelung in Zukunft eine weitere Intensivierung erfahren, so Koschyk.

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Koreanischer Premierminister Lee Hae-Chan besucht Berlin

Der koreanische Premierminister Lee Hae-Chan weilte am 18. und 19. Oktober 2004 zu einem inoffiziellen Besuch in Berlin. Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, hatte gemeinsam mit dem koreanischen Botschafter in Berlin, S.E. Kwon Youngmin, den Besuch vorbereitet.

 

Als Gastgeschenk überreichte MdB Hartmut Koschyk Premierminister Lee Hae-chan ein Reichstagsbild des Bayreuther Künstlers Matthias Ose

Mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Rudolf Anzinger, erörterte Premierminister Lee Hae-Chan Fragen der Entwicklung der deutschen Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in Deutschland, wobei der Premierminister besonderes Interesse an den jüngsten Reformmaßnahmen der Bundesregierung auf dem Arbeitsmarkt, aber auch am Bündnis für Arbeit zeigte. Bei der Senatorin für Stadtentwicklung Berlins, Frau Ingeborg Junge-Reyer, informierte sich Premierminister Lee Hae-Chan über Fragen des Umzugs von Regierung und Parlament von Bonn nach Berlin sowie über die Entwicklung Berlins von der geteilten Stadt zur deutschen Hauptstadt nach der Wiedervereinigung.

 

Durchschritten gemeinsam das Brandenburger Tor: (v.l.) MdB Hartmut Koschyk, Prof. Choe Chung-ho,
Premierminister Lee Hae-chan, Botschafter Kwon Youngmin und Abgeordneter Park Byeong-seug

Politischer und protokollarischer Höhepunkt des Besuchs von Premierminister Lee Hae-Chan war die Begegnung mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, der den Premierminister der Republik Korea im Reichstag willkommen hieß. Fragen der deutschen Wiedervereinigung, der Lage auf der koreanischen Halbinsel, aber auch die Zusammenarbeit des vereinten Deutschlands mit beiden Staaten auf der geteilten koreanischen Halbinsel standen im Mittelpunkt dieses Gesprächs. Premierminister Lee Hae-Chan bekundete dabei die volle Unterstützung der südkoreanischen Regierung bei den Bemühungen des Deutschen Bundestages, Abgeordnete der Nationalversammlung der Republik Korea sowie Mitglieder der Obersten Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Korea einmal zu einem bilateralen Treffen mit deutschen Bundestagsabgeordneten nach Berlin einzuladen. Diese Idee war von dem Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk, geboren worden, der bei seinen mehrfachen Besuchen in Nordkorea dort für diese Idee warb, wobei von südkoreanischer Seite diesem Vorschlag von Anfang an wohlwollende Unterstützung zugesagt worden ist.

 

Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages trafen die Gäste aus der Republik Korea zu einem Mittagessen.
V.l.n.r.: Abgeordneter Park Byeong-seug, MdB Volker Neumann, MdB Dieter Grasedieck, MdB Johannes Pflug, Abgeordneter Rhee Mok-hee, Premierminister Lee Hae-chang, Prof. Choe Chung-ho, MdB Hartmut Koschyk, MdB Peter Hettlich, MdB Detlef Parr, Botschafter Kwon Youngmin

Anschließend zeigte MdB Hartmut Koschyk Premierminister Lee Hae-Chan den Reichstag, wobei es sich der südkoreanische Regierungschef nicht nehmen ließ, die Reichstagskuppel zu besuchen und dort einen wunderbaren Blick bei strahlendem Sonnenschein über die deutsche Hauptstadt zu genießen. Großen Wert legte Premierminister Lee Hae-Chan darauf, das Brandenburger Tor, Symbol der früheren Teilung und jetzigen Einheit Deutschlands von West nach Ost, zu durchschreiten, wie das bereits eine Reihe von Staats- und Regierungschefs bei ihren Besuchen in Berlin getan haben.

 

Zum Auftakt seines Besuchs im Deutschen Bundestag wurde Premierminister Lee Hae-chan  von Parlamentspräsident Wolfgang Thierse empfangen
(v.l.: MdB Hartmut Koschyk, Premierminister Lee Hae-chan, Parlamentspräsident Wolfgang Thierse MdB)

Bei einem Mittagessen mit Mitgliedern der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages wurden das Korea-Jahr 2005, die aktuelle Lage auf der koreanischen Halbinsel, die Fortsetzung der Sechs-Parteien-Gespräche zur Lösung der Nuklearfrage auf der koreanischen Halbinsel, aber auch die bilateralen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Korea besprochen. Premierminister Lee Hae-Chan dankte der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und ihrem Vorsitzenden Hartmut Koschyk für ihre aktiven Bemühungen um die Annäherung beider koreanischer Staaten und deren Parlamente. Er wünsche sich sehr, so Premierminister Lee Hae-Chan, dass das Treffen von Abgeordneten aus Nord- und Südkorea gemeinsam mit deutschen Bundestagsabgeordneten in Berlin im Jahr 2005 im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen in Berlin zustande komme. Die südkoreanische Seite werde dies tatkräftig unterstützen. Neben den Mitarbeitern im Amt des Premierministers und des koreanischen Außenministeriums wurde Premierminister Lee Hae-Chan auf seinen Deutschland-Besuch von den Abgeordneten der Regierungsfraktion, der Regierungspartei Uri, Park, Byeong-seug und Rhee Mok-hee, begleitet. Beim Gang durch das Brandenburger Tor, aber auch beim Mittagessen in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin war auch der koreanische Co-Vorsitzende des Deutsch-Koreanischen Dialogforums, Prof. Choe Chung-ho, anwesend, der gemeinsam mit Zeit-Herausgeber Dr. Theo Sommer vor kurzem das 3. Deutsch-Koreanische Forum auf der koreanischen Insel Jeju geleitet hatte.

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Südkoreanischer Botschafter Youngmin Kwon besucht Bayreuth

Auf Einladung von MdB Hartmut Koschyk, dem Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsidenten der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, hat der Botschafter der Republik Korea, Youngmin Kwon, gemeinsam mit seiner Gattin Moon-sok Hwang die Bayreuther Festspiele sowie das Unternehmen Frenzelit in Bad Berneck im Landkreis Bayreuth besucht. Botschafter Youngmin Kwon wohnte gemeinsam mit seiner Gattin der Aufführung „Tannhäuser“ der Bayreuther Festspiele bei, in der der aus der Republik Korea stammende Sänger Kwang-chul Youn die Rolle des „Hermann, Landgraf von Thüringen“ singt. Botschafter Kwon war von der Aufführung sehr beeindruckt, zumal er erstmals an den Bayreuther Festspiele teilnahm.

Besuch des südkoreanischen Botschafters in Bad Berneck, v.l.n.r.: Kwangchul Youn, Kristina Jang, Botschafter Youngmin Kwon, Gattin des Botschafters Moon-sok Hwang, Frau Koschyk sowie Bundestagsabgeordneter Hartmut Koschyk

 Die deutsch-koreanischen Wirtschaftsbeziehungen standen im Mittelpunkt der Besichtigung der Firma Frenzelit in Bad Berneck im Landkreis Bayreuth, wo Botschafter Kwon gemeinsam mit MdB Hartmut Koschyk von Geschäftsführer Dr. Wilfried Erb und weiteren leitenden Mitarbeitern willkommen geheißen wurde. Auch der Landrat des Landkreises Bayreuth, Dr. Klaus-Günter Dietel, sowie der Bad Bernecker Bürgermeister Bernd Albert begrüßten den südkoreanischen Botschafter herzlichst, wobei Bad Bernecks Bürgermeister Bernd Albert den Botschafter einlud, sich ins Goldene Buch der Stadt Bad Berneck einzutragen.

Das Unternehmen Frenzelit wurde 1881 gegründet und ist heute ein erfahrener und innovativer Hersteller von Dichtungen, Isolationen und Kompensatoren. Im Laufe der über 100-jährigen Firmengeschichte haben die Ingenieure und Entwickler von Frenzelit immer wieder neue Technologien mit bisher unbekannten Lösungen geschaffen. Frenzelit-Geschäftsführer Dr. Wilfried Erb unterrichtete Botschafter Youngmin Kwon auch über die ersten Ansätze der Zusammenarbeit von Frenzelit mit koreanischen Unternehmen, die weiter ausgebaut werden sollen. Botschafter Youngmin Kwon ermutigte die Firma, auch die Zusammenarbeit mit koreanischen Automobilherstellern zu suchen. Insgesamt sprach sich Botschafter Youngmin Kwon für eine weitere Intensivierung der deutsch-koreanischen Wirtschaftsbeziehungen und eine Ausweitung des bilateralen Handelsaustausches aus.

 

Besichtigten das Frenzelit-Werk in Bad Berneck, v.l.n.r.: Frenzelit-Geschäftsführer Dr. Wilfried Erb, Botschafter Youngmin Kwon, MdB Hartmut Koschyk

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth, Dr. Hans F. Trunzer, sowie der Abteilungsleiter Standortpolitik der IHK für Oberfranken, Wolfgang Brehm, gaben dem südkoreanischen Gast einen Überblick über die Wirtschafts- und Unternehmensstruktur in Oberfranken.
Zum Abschluss seines Bayreuth-Besuchs traf Botschafter Kwon auch mit dem Sänger Kwang-chul Youn zusammen, mit dem er sich über dessen bisherige Erfahrungen als Mitwirkender der Bayreuther Festspiele austauschte. Botschafter Kwon zeigte sich sehr stolz darüber, dass Kwang-chul Youn inzwischen ein sehr gefeierter Solist der Bayreuther Festspiele ist.
Insgesamt stellte der südkoreanische Botschafter der Region Bayreuth und Oberfranken ein gutes Zeugnis aus. „In Oberfranken“, so Youngmin Kwon, „schlummere ein enormes Potential an Hochtechnologie, das bestens für eine Zusammenarbeit mit Hightech-Unternehmen mit Südkorea geeignet ist.“ Deshalb sollten Oberfranken und die Region Bayreuth ihre Chancen auf dem südkoreanischen Markt stärken wahrnehmen.
Botschafter Youngmin Kwon dankte MdB Hartmut Koschyk in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft für seinen vielfältigen Einsatz zur Intensivierung der deutsch-koreanischen Beziehungen, aber auch für die innerkoreanische Annäherungspolitik. Besonders würdigte Botschafter Youngmin Kwon, dass auf Initiative Koschyks im Korea-Jahr 2005 auch eine Reihe von Korea-Veranstaltungen in Stadt und Landkreis Bayreuth stattfinden werden.

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Erfolgreiches Korea-Seminar der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und der Hanns-Seidel-Stiftung in Kloster Banz

Auf eine sehr positive Resonanz ist das Kooperationsseminar der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und der Hanns-Seidel-Stiftung zur politischen und wirtschaftlichen Situation Koreas nach den Wahlen im Bildungszentrum Kloster Banz der Hanns-Seidel-Stiftung gestoßen. Frau Prof. Ursula Männle, MdL, stellvertretende Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung und Vorsitzende des Regionalverbandes Bayern der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und Hartmut Koschyk MdB, Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages konnten zu der Tagung namhafte Referenten, Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und der koreanischen Institutionen und Verbände aus der ganzen Bundesrepublik sowie diplomatische Vertreter der Republik Korea und Mitglieder des koreanischen Parlaments aus Seoul begrüßen.

 

Frau Prof. Männle und Frau Hee-Jung Kim, jüngste weibliche Abgeordnete des neu gewählten Parlaments der Republik Korea, berichteten über Frauenpolitik in Korea und Deutschland, wobei deutlich wurde, dass die Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Bundesrepublik Deutschland auch für die Frauenpolitik in der Republik Korea eine Vorbildfunktion einnimmt. Die Abgeordnete Hee-Jung Kim präsentierte sich den Seminarteilnehmern als dynamische und engagierte junge Politikerin, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Rolle der Frau in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in ihrem Land zu stärken. Die jüngste weibliche Abgeordnete des koreanischen Parlaments, die der Grand National Party angehört, konnte im April d.J. bei den koreanischen Parlamentswahlen auf Anhieb über ihren Wahlkreis in der Stadt Pusan im Süden Koreas direkt ins koreanische Parlament einziehen. Die Gesandte der Botschaft der Republik Korea in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Dr. Young-hee Kim berichtete über die umfangreichen Planungen der koreanischen Regierung und der koreanischen Botschaft für das Korea-Jahr 2005. Bekanntlich ist Korea Schwerpunktland der Frankfurter Buchmesse 2005 sowie der Asien-Pazifik-Wochen 2005. Darüber hinaus plant die koreanische Seite gemeinsam mit deutschen Partnern zahlreiche Veranstaltungen zu den Themenbereichen Politik, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Theologie und Tourismus, die sich über die ganze Bundesrepublik Deutschland erstrecken werden. Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung in Korea, gab einen Überblick über das Ergebnis der koreanischen Parlamentswahlen vom 15.April dieses Jahres sowie über die aktuelle politische Situation auf der koreanischen Halbinsel. Peter Jagemann, Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes, legte eine Analyse über Stand und mögliche Perspektiven der sog. Sechs-Parteien-Gespräche zur Lösung der Nuklearfrage auf der koreanischen Halbinsel dar. Auch Choong-Whan Kim, ebenfalls Abgeordneter des koreanischen Parlaments, nahm aus koreanischer Sicht zu der Nuklearproblematik auf der koreanischen Halbinsel Stellung. Die aktuelle Wirtschaftsentwicklung in Nord- und Südkorea beleuchteten Prof. Dr. Rüdiger Frank von der Universität Wien sowie Jürgen O. Wöhler, Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Wirtschaftskreises in der Bundesrepublik Deutschland. Einen Überblick über die deutsch-koreanischen Parlamentsbeziehungen, sowohl was Nord- und Südkorea anbelangt, gab der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft Hartmut Koschyk. Sein südkoreanischer Parlamentskollege Choong-Whan Kim referierte hierzu aus südkoreanischer Sicht. Geschichte, die aktuelle Situation und Zukunftsperspektiven der der deutsch-koreanischen Kulturbeziehungen zeigte Frau Dr. Silvia Bräsel von der Universität Erfurt auf. Das Seminar wurde von Frau Dr. Bok-suk Ziegler, einer gebürtigen Koreanerin und jetzt Referentin im Bildungswerk der Hanns-Seidel-Stiftung München, geleitet. Michael Möslein, Leiter des Bildungszentrums Kloster Banz, vermittelte den Tagungsteilnehmern eine Führung durch das Bildungszentrum. Aufgrund der positiven Resonanz und des guten Verlaufs der Tagung sprachen sich der Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, und die bayerische Regionalvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Prof. Ursula Männle MdL, für die jährliche Durchführung eines derartigen Kooperationsseminars im Kloster Banz zwischen der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und der Hanns-Seidel-Stiftung aus.

 

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Bayreuther Benefizkonzert mit Isang Yun-Ensemble aus Pjöngjang/Nordkorea großer Erfolg

Im Rahmen einer in Berlin beginnenden Deutschlandtournee des Isang Yun-Ensembles aus der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) gastierte das Ensemble auch in Bayreuth. Das dortige Konzert hatte der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk, Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, vermittelt. Koschyk verband das Bayreuther Konzert mit einer Benefizveranstaltung für ein Krankenhaus des Benediktinerordens im Ort Rajin in der nordkoreanischen Sonderwirtschaftszone Rajin/Sonbong an der nordkoreanisch-chinesisch-russischen Grenze. Der Komponist Isang Yun gehört zu den bedeutendsten Komponisten Neuer Musik dessen Werk gleichermaßen von der europäischen Avantgarde wie von der koreanischen Tradition geprägt ist. Sein Lebensschicksal fügte es, dass Isang Yun, der 1917 in Korea geboren wurde, nach Studium in Paris und Berlin vom geteilten Deutschland aus leidenschaftlich für die Überwindung der Teilung seiner koreanischen Heimat eintrat. Dies führte 1967 zu seiner Entführung durch die damalige Diktatur Südkoreas von Berlin nach Seoul, wo er Folter, Haft und die Verurteilung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe erdulden musste. Erst nach massiven internationalen Protesten wurde er freigelassen und wählte sein Exil in Deutschland, wo er 1971 die deutsche Staatsangehörigkeit erwarb.

Das Isang Yun Ensemble beim Konzert in der Bayreuther Stadthalle

Heute wird das Werk Isang Yun’s in ganz Korea geachtet und aufgeführt, wobei sich vor allem das 1984 in Pjöngjang, der Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea, gegründete Isang Yun-Ensemble engagiert und kompetent der Werksinterpretation von Isang Yun annimmt. In Begleitung des Isang Yun-Ensembles konnte Koschyk in Bayreuth auch den Botschafter der Demokratischen Volksrepublik Korea in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Pak Hyon Bo, begrüßen. Koschyk dankte dem Botschafter dafür, dass dieser sehr engagiert den Kulturaustausch zwischen Deutschland und Nordkorea unterstützt. Durch Vermittlung von Botschafter Pak haben bereits an den beiden Osterfestivals 2003 und 2004 der Kultur- und Sozialstiftung „Internationale Junge Orchesterakademie“ in Bayreuth junge Künstlerinnen und Künstler aus Pjöngjang teilgenommen. Auch die Tochter von Isang Yun, Yun Jong, begleitete das Isang Yun-Ensemble auf seiner Deutschlandtournee und war bei dem Bayreuther Benefizkonzert anwesend.

Gemeinsam mit MdB Hartmut Koschyk stellt Abtpromas Dr. Notker Wolf das Krankenhausprojekt des Benediktinerordens in Nordkorea vor

Aus New York kommend auf der Weiterreise nach Rom war beim Bayreuther Benefizkonzert des Isang Yun-Ensembles auch der Abtprimas des Benediktinerordens, Dr. Notker Wolf anwesend. Dieser engagiert sich persönlich für das Krankenhausprojekt in Rajin, das auf einer Vereinbarung zwischen den zuständigen lokalen Behörden der Demokratischen Volksrepublik Korea und dem Benediktinerorden beruht. Dr. Notker Wolf war von 1977 bis 2000 Erzabt von St. Ottilien und Abtpräses der Benediktinerkongregation von St. Ottilien. In dieser Zeit reifte das Krankenhausprojekt in Nordkorea, wobei der heutige Abtprimas des Benediktinerordens persönlich bei seinen mehrfachen Besuchen in Nordkorea die Verhandlungen mit den nordkoreanischen Behörden führte. Bereits im Jahr 2000 wurde der Rohbau des geplanten 100-Betten-Krankenhauses errichtet. Derzeit ist der Benediktinerorden bemüht, den Bau umgehend zu vollenden und mit einer medizinischen Grundausstattung zu versehen. Das Krankenhaus soll durch einheimisches Personal in Zusammenarbeit mit ausländischen Fachkräften betrieben werden. Im August diesen Jahres wird Abtprimas Dr. Notker Wolf mit Baufachleuten und medizinischen Experten des Benediktinerordens erneut Nordkorea besuchen, um das Krankenhausprojekt weiter voranzutreiben. MdB Hartmut Koschyk konnte im Rahmen des Bayreuther Benefizkonzertes Abtprimas Dr. Notker Wolf einen symbolischen Scheck in Höhe von 5.000 € als Reinerlös des Benefizkonzertes überreichen. Dieser hohe Reinerlös war durch einen sehr guten Konzertbesuch, aber auch durch zahlreiche Sponsoren möglich geworden, die das Benefizkonzert finanziell unterstützt haben.

MdB Hartmut Koschyk (2.v.l.) überreicht Abtprimas Dr. Notker Wolf (2.v.r.) einen symbolischen Scheck über 5.000 Euro

Die nordkoreanischen Musiker fühlten sich in Bayreuth sehr wohl, was auch bei dem Benefizkonzert durch das künstlerische Engagement der Musiker deutlich wurde. In Bayreuth erhielten die Mitglieder des Isang Yun-Ensembles auch eine ausführliche Stadtführung durch Frau Inge Eggers, in deren Rahmen sowohl das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, sowie das Festspielhaus besichtigt wurden. MdB Koschyk wird im Rahmen seiner Funktion als Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe vom 3.06.2004 bis 12.06.2004 Nordkorea erneut besuchen. Zum Auftakt seines Nordkorea-Besuchs führt Koschyk mit einer sechsköpfigen Bundestagsdelegation politische Gespräche in China und wird von Nordkorea aus weiter nach Südkorea reisen.

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Koreas Wirtschaft – Fakten und Eindrücke

Vorsitzender des Deutsch-koreanischen Wirtschaftskreises referiert in Berlin

Der Vorsitzende des Deutsch-Koreanischen Wirtschaftskreises, Jürgen O. Wöhler, hat vor Mitgliedern und Gästen des Landesverbandes Berlin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages über die wirtschaftliche Situation in beiden koreanischen Staaten berichtet. Im Rahmen eines koreanischen Abendessens auf Einladung des Vorsitzenden des Regionalverbandes Berlin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Dr. Karl-Heinz Schmitz, und des Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB, bei dem auch der Botschafter der Republik Korea in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Kwon Youngmin, anwesend war,  trug Wöhler eine Fülle interessanter Fakten und persönlicher Eindrücke aus beiden koreanischen Staaten vor. Der ausgewiesene Korea-Experte war schon Ende der 80 er Jahre stellvertretender Geschäftsführer der Deutsch-Koreanischen Handelskammer in Seoul und ist heute Direktor und Leiter Auslandsgeschäft bei der Landesbank Baden-Württemberg.

Die Vorzüge Südkoreas Südkorea als Wirtschaftspartner und Tourismusdestination sind in Deutschland auch nach der erfolgreichen Fußballweltmeisterschaft leider zu wenig bekannt, stellte Wöhler einleitend fest. Insbesondere werde die öffentliche Wahrnehmung des Landes in Deutschland dessen wirtschaftlicher Bedeutung bei weitem nicht gerecht. Beispielsweise haben die zehn neuen EU-Mitgliedsstaaten mit 73 Millionen  etwa die gleiche Einwohnerzahl wie beide koreanischen Staaten zusammen, aber ein um über 10 % geringeres Bruttoinlandsprodukt. Der Außenhandel Deutschlands mit Südkorea habe sich im Jahr 2003 auf mehr als 12 Milliarden US-$ gesteigert und Südkorea ist in Asien die Nr. 4 bei deutschen Investitionen, weit vor z.B. Indien oder Thailand.

Wöhler unterstrich, dass die deutsche und die koreanische Wirtschaft gegenseitig voneinander profitieren. In zahlreichen Branchen wie dem Automobil- und Schiffsbau oder der Elektronik seien südkoreanische Unternehmen Weltspitze und damit Abnehmer für deutsche Qualitätsmaschinen und -zulieferungen. Hinzu käme eine hohe emotionale Präferenz der Koreaner für Deutschland und deutsche Produkte.

Die Gründe für den anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg Südkoreas sieht Wöhler im Strukturwandel, der vergangenen Jahre. Die großen Mammutkonzerne, die so genannten „Chaebol“, seien zerschlagen worden, hätten sich selbst „verschlankt“ , oder aktive ausländische Anteilseigner bekommen. Zudem entwickelte sich in den letzten Jahren eine in Korea bisher nicht existente mittelständische Firmenstruktur. Die unter anderem durch die Öffnung gegenüber dem Ausland entstandene Flexibilität des Systems, die koreanische Mentalität, die durch enorme Leistungsbereitschaft und Solidarität gekennzeichnet sei, sowie ein auf Eliteförderung ausgerichtetes Bildungssystem seien wichtige Erfolgsfaktoren der koreanischen Wirtschaft.

Im zweiten Teil seiner Ausführungen berichtete Wöhler über die Eindrücke von seinem letzten Besuch in Nordkorea, von dem er erst vor einigen Wochen zurückgekehrt ist. Man habe deutliche Anzeichen für einen Wandel des wirtschaftlichen Systems beobachten können. In Nordkorea finde eine zunehmende Dezentralisierung der Entscheidungs- und wirtschaftlichen Steuerprozesse statt. So könnten nunmehr Fachministerien, andere staatliche Institutionen sowie auch staatseigene Betriebe in begrenztem Umfang eigenen Außenhandel betreiben und teilweise über die selbst erwirtschafteten Devisen verfügen. Das Außenhandelsministerium verliere damit an Bedeutung. Allerdings sei die gesamte Infrastruktur des Landes in einem sehr schlechten Zustand und die Kapazitätsauslastung der Industrie minimal. Nordkorea entwickele sich von einem Industrieland, das einmal eine stärkere Wirtschaftsmacht bildete als Südkorea, zum Agrarland zurück. Die Versorgung mit Konsumgütern wie Nahrungsmitteln und Bekleidung sei jedoch sichtbar besser geworden.

Abschließend zeigte sich Jürgen O. Wöhler zuversichtlich, dass die offensichtlichen wirtschaftlichen Liberalisierungstendenzen, die materielle Notlage und das Engagement von Nachbarländern wie auch internationalen Hilfsorganisationen zu einer konstruktiven Fortentwicklung des Landes und mehr wirtschaftlichem Austausch mit Deutschland führen.

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Teilnahme junger Musiker aus Nordkorea beim Bayreuther Osterfestival

In seiner Eigenschaft als Stellvertretender Vorsitzender der Kultur- und Sozialstiftung "Internationale Junge Orchesterakademie" hat der Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft Hartmut Koschyk jungen Künstlern aus der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) und dem Irak eine Teilnahme am 10. Bayreuther Osterfestival ermöglicht.

Die Künstler aus Nordkorea waren bereits im vergangenen Jahr Gäste des Osterfestivals und studieren derzeit mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Musikhochschule Lübeck. Die jungen norkoreanischen Musiker hatten auf Initiative des Präsidenten der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft Hartmut Koschyk im letzten Jahr erstmalig an der „Internationalen  Jungen Orchesterakademie“ teilgenommen. Gemeinsam mit der deutschen Botschafterin in Pjöngjang, Doris Hertrampf, dem Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut Inter Nationes konnte damals der Deutschlandbesuch der vier jungen Nordkoreaner ermöglicht werden. Sehr erfreulich war vor allem die, trotz der schwierigen Situation auf der koreanischen Halbinsel, große Kooperationsbereitschaft der nordkoreanischen Behörden. Nur Dank des großen Einsatzes aller Beteiligten konnte dieses wichtige Kultur-Begegnungs-Projekt, das dieses Jahr seine Fortsetzung fand, ermöglicht werden.
Die beiden irakischen Künstler waren auf Anregung Koschyks von der Deutschen Botschaft Bagdad und dem Goethe-Institut für eine Teilnahme am Bayreuther Osterfestival ausgewählt worden. Es handelt sich um Mitglieder des Nationalen Sinphonieorchesters des Iraks. Bundesaußenminister Fischer persönlich hatte sich für eine Teilnahme irakischer Künstler am Bayreuther Osterfestival eingesetzt. Koschyk nannte die Mitwirkung irakischer Künstler am Bayreuther Osterfestival ein Symbol für den kulturellen Wiederaufbau des Iraks. Die Teilnahme irakischer und nordkoreanischer Künstler am Bayreuther Osterfestival dokumentiere dass die Kultur- und Sozialstiftung Internationale Junge Orchesterakademie ihren Stiftungszweck der Völkerverständigung sehr ernst nehme. Auch Oberfrankens Regierungspräsident Hans Angerer und der Vorsitzende der Stiftung Prof. Dr. Ulrich Schubert würdigten die Tatsache, dass am 10. Bayreuther Osterfestival Künstler aus 31 Nationen teilnehmen als wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung. Stardirigent Miquel Gomez-Martinez aus Spanien zeigte sich überglücklich, mit so begabten jungen Menschen aus der ganzen Welt erstmals in Bayreuth Gustav Mahlers "Auferstehungssinphonie" dirigieren zu dürfen. Auf Bitten Koschyks hatte Bundespräsident Johannes Rau die Schirmherrschaft über das 10. Bayreuther Osterfestival übernommen.

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„Meine deutsch Träume“

In der Galerie Michael Schultz in Berlin stellte die junge koreanische Künstlerin SEO mit großem Erfolg in vier Räumen ihre Werke zum Thema „Meine deutschen Träume“ aus.
In ihrer Ausstellung setzte sich die Künstlerin intensiv mit ihrer zeitweiligen Heimat Deutschland auseinander. Die Künstlerin meint hierzu „ Meine deutschen Träume gibt es noch gar nicht so lange. Erst vor wenigen Monaten träumte ich das erste Mal deutsch. Es war das Wort „warum“, welches ich im Traum so deutlich deutsch gesprochen habe, dass ich davon wach geworden bin. Meine Verwunderung, aber auch mein Erschrecken hierüber, hat zu einer intensiven Auseinadersetzung mit ‚meinem’ Deutschland geführt.“ In der Folge verglich sie ihr Deutschland mit ihrer Heimat Korea: Menschen, Architektur, Moden, Denken und Fühlen. Ziel des Vergleichs war es nicht die Unterschiede zwischen Deutschland und Korea zu verdeutlichen,
sondern aus einer vergleichenden Perspektive heraus eine Ansicht ihres Bildes von Deutschland zu erschaffen.
„Auf einmal fing ich an zu vergleichen und musste irgendwann feststellen, dass es zwar deutliche äußerliche Unterschiede gibt, aber im Wesen sind die Menschen in Europa von denen in Asien nicht so sehr entfernt.“
Das Ergebnis dieses Prozesses war eine Reduktion auf die Symbole „Zwerg“, „Hirsch“, „Kuh“ und „Bier“. Der Zwerg steht für sie hierbei als Synonym für Betulichkeit und Ordnung, der Hirsch für Potenz und Stärke, die Kuh für den „deutschen“ Geruch und Bier für die deutsche Gemütlichkeit.
Die 1977 in Kwang-ju geborene Künstlerin besuchte von 1992 an das Kunstgymnasium Kwang-ju und studierte von 1996 bis 2000 an der Cho-sun Universität in Kwang-ju. Seit 2001 studiert sie an der Hochschule der Künste Berlin und besucht seit 2003 einen Meisterschüler-Kurs bei Prof. Georg Baselitz.

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Korea auf der Berlinale in Berlin 

Auf der Berlinale in Berlin, die vom 5.-15.Februar stattfand, war der koreanische Film mit 23 Filmen vertreten. Neben den 22 Filmen aus Südkorea wurde auf der Berlinale mit „On the green carpet“ auch ein Film aus dem Norden Koreas gezeigt.
Ein großer Erfolg ist der Silberne Löwe für die beste Regie, der an den Regisseur Kim Ki-duk für seinen Film „Samaria“ ging. Der Film des koreanischen Regisseurs aus dem Jahr 2004 war einer von 23 Filmen, die in der Wettbewerbssektion des Filmfestivals um den Goldenen oder Silbernen Bären konkurrierten.
Die beiden Protagonistinnen von „Samaria“ Yeo-Jin und Jae-Young, gespielt von Gwak Ji-min und Seo Min-jung, zwei Oberschülerinnen, träumen von einer Reise nach Europa. Um das Geld für die Reise zu verdienen prostituiert sich Jae-Young, während Yeo-Jin die Verabredungen mit den Freiern organisiert und während der Treffen aufpasst. Eines Tages, als Yeo-Jin wieder einmal aufpasst, während ihre Freundin sich mit einem Mann in einem Motel aufhält, übersieht sie die Polizei, die auf der Suche nach minderjährigen Prostituierten ist. Bevor Yeo-Jin ihre Freundin warnen kann, sind die Polizisten schon in das Motelzimmer eingedrungen. Um vor den Polizisten zu fliehen stürzt sich Jae-Young aus einem Fenster des mehrstöckigen Gebäudes,. Dabei zieht sie sich lebensgefährliche Verletzungen zu, an denen sie im Krankenhaus stirbt. Nach dem Tod von Jae-Young geht Yeo-Jin zu all jenen Männern, mit denen ihre Freundin Sex hatte, um ihnen ihr Geld zurückzugeben und mit ihnen zu schlafen. Als der Vater des Mädchens vom Zweitleben seiner Tochter erfährt, schwört er, sich an den Männern seines Alters zu rächen, die sich mit seiner Tochter einlassen.
Der Regisseur Kim ist auf der Berlinale kein Unbekannter, bereits 2002 präsentierte er seinen Film „Bad Guy“ und 1998 erschien der Film „Birdcage Inn“ des damals noch relativ unbekannten Kim im Panorama der Berlinale.
Der Erfolg von Regisseur Kim und die große Zahl koreanischer Filme auf der Berlinale zeigen wie gut sich der koreanische Film in den letzen Jahren entwickelt hat. Gleichzeitig wächst in Deutschland auch das Publikumsinteresse an koreanischen Filmen. Dies war sowohl auf der Berlinale, als auch während des 2. Koreanischen Filmfestivals in Düsseldorf zu beobachten.

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Das Frühlingsfest 2004  der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft

Jedes Jahr im März findet ein Frühlingsfest der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft NRW statt, und zwar seit vier Jahren. Das Frühlingsfest der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft etablierte sich mittlerweile als ein festes Programm ihrer Veranstaltungen. Die Hektik und der Stress bei der Vorbereitung für das Fest wurden schnell vergessen durch die Hoffnung und Freude darauf, die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, ihre Bekannten und Freunde wiederzusehen.
Herr Brunen, mit seiner vertrauten Stimme, übernahm wieder die Ansage des diesjährigen Frühlingsfests. Herr Youngsoo Bae, welcher als der neue Leiter der Konsularabteilung der Außenstelle Bonn der koreanischen Botschaft den Gesandten-Botschaftsrat und Generalkonsul Herrn Choongsuk Li vertrat, hielt eine Eröffnungs- und Begrüßungsrede. Er bedankte sich bei allen Besuchern für die Teilnahme an dieser Kulturveranstaltung der  Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und bei allen Mitgliedern der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft für ihr Engagement für den kulturellen Austausch und ihre Bemühungen um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Korea und Deutschland. Er wünschte, dass die Deutsch-Koreanische Gesellschaft in Zukunft weiterhin mit Erfolg durch ihre verschiedenen Kulturveranstaltungen zu dem Kulturaustausch beider Länder beitragen möge
Nach seiner Begrüßungsrede begann das Frühlingskonzert, das Hauptteil dieses Frühlingsfests. James Maddox am Klavier und  Stephanie Himstedt mit ihrer Violine spielten die Sonate Mozarts in A-Dur KV305-Allegro di molto-andante grazioso con variazioni. Der harmonische Klang von Klavier und Violine verführte das Publikum zunehmend zur Befreiung von alltäglichen Sorgen und Belastungen und führte es langsam in die musikalische Zauberwelt hinein. Anschließend sang der Tenor Herr Gyuchul Li leidenschaftlich das Opernlied von F. Lehar „Das Land des Lächelns“, unter der Klavierbegleitung von Frau Seryung Woo. Gleich danach sang der Sopran Frau Hyesung Na „La Wally von Cantalani: Ebbe L`andor“. Sie entfesselte mit ihrem Gesang das ganze Publikum, das wiederum seinerseits mit einem Riesenapplaus seine Begeisterung ausdrückte.
Frl. Eunhye Park, die erst seit 5 Monaten in Deutschland aufhält, verführte mit ihrem Klaviersolo (Francis Poulence: Trois Piéce, pastorale Hymne, toccata) wieder das Publikum zur Begeisterung. Ihr Klavierspiel war unglaublich schön! Es war einfach nicht zu glauben, wie diese zierliche Koreanerin mit ihren kleinen zarten Händen  den grandiosen und lebhaften Klang des Klaviers herzaubern konnte!
Den Höhepunkt des Konzerts erreichte das Duett von Herrn Gyuchul Li  und Frau Hyesung Na mit dem Lied „A love until the end of time“.  Der Applaus des faszinierten Publikums wollte einfach nicht aufhören. Die beiden bedankten sich mit einer Zugabe, und zwar mit dem Lied zum Trinkspruch der La Traviata von Giuseppe Verdi „Libiamo, libiamo ne` lieti calici“.
Das Konzert ging zwar zu Ende, aber die zauberhaften Melodien des Konzerts rauschten  immer noch in unseren Ohren. Mit aufgeregter Stimmung und Begeisterung  begaben wir uns zum Foyer, wo kleiner Imbiss und ein Getränke für die Gäste vorbereitet waren. Die Gäste und die Mitglieder unserer Gesellschaft, versunken ins Gespräch, vergaßen sogar, wie die Zeit verging. Es war wieder mal schön, Bekannte, Freunde und Mitglieder zu treffen und neue Mitglieder kennen zu lernen.
Es war doch sehr anstrengend und mühsam gewesen,  das Frühlingsfest zu planen und für die Organisation dieser Veranstaltung vorzubereiten. Die Skepsis, die mich während der Vorbereitungszeit  belastet hatten, schienen sich plötzlich in  Luft aufgelöst zu haben, als die Zufriedenheit und die Begeisterung in den Gesichtern der Gäste zu spüren waren.
War ich so stolz als eine Koreanerin in Deutschland,  als ob ich selber gespielt und gesungen hätte, als die  Musiktalente mit ihren Instrumenten und mit ihren herrlichen Stimmen das Publikum begeisterten! Ich bin davon überzeugt, dass solche schöne Musik und angenehme Unterhaltung mit Menschen uns um ein Stück bereichert haben müssen.
Wie jedes Ende  zwei gegensätzliche Gesichter innehat, so endete auch das Frühlingsfest im gemischten Gefühl:  Wir waren einerseits sehr traurig, weil wir uns vom diesen Schönen trennen müssen, andererseits hoffnungsvoll, denn wir wissen, dass dieses Ende der Anfang für das andere Schöne  bedeutet.
Zum Schluss bedanke ich mich bei allen, die mir während der Vorbereitung und bei der  Durchführung des Frühlingskonzerts beistanden. Namentlich zu erwähnen sind: Herr Günter Schramm, Dr. P.D. Natharath, Herr Brunen, Herr Moonsam Li vom Reisebüro Olympia und Herr Chonghun Yoo vom Zeitungsverlag Uri-Shinmun, die mich unermüdlich und  persönlich mit Rat und Tat unterstützt haben. Im Namen der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft bedanke ich mich auch bei allen, die uns durch ihre finanzielle Unterstützung, konstruktive Beratung und  erfreuliche Anwesenheit ermutigt haben, ohne die das Gelingen dieser Veranstaltung unvorstellbar wäre. Außerordentlichen Dank verdienten auch die diesjährigen Kuenstler durch ihre hervorragenden musikalischen Leistungen und Darbietungen.

Soun-Kyoung Beck

Die Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft NRW

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Ankündigung Nordkoreas hoffnungsvolles Zeichen für Sechs-Parteien-Gespräche 

Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, hat die jüngsten Verlautbarungen Nordkoreas, dass das Land bereit sei, sein Nuklearprogramm aufzugeben, als hoffnungsvolles Zeichen für die nächste Runde der so genannten Sechs-Parteien-Gespräche bezeichnet.

Zugleich wies Koschyk, der sich erst im Oktober zu politischen Gesprächen in Nordkorea aufgehalten hat, darauf hin, wie wichtig es sei, den Teilnehmern der Sechs-Parteien-Gespräche die guten Erfahrungen des KSZE-Prozesses in Europa zu vermitteln und zur Überwindung der gegenwärtigen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel einen bereits in der Region diskutierten Prozess zu unterstützen, der nicht nur auf die unmittelbare Lösung des Nuklearproblems abzielt. Vertrauensbildung und Rüstungskontrolle, Wirtschafts- und Energiethemen, innergesellschaftlicher Wandel, Menschenrechte und ein breiter Dialog sowie Interessensausgleich seien ebenso wesentliche Ziele.

„Deutschland könnte gemeinsam mit der Europäischen Union das regionale Bemühen um Sicherheit in Nordostasien dahingehend unterstützen, dass die Demokratische Volksrepublik Korea ihre Nuklearambitionen aufgibt, internationale Kontrollen wieder zulässt und dafür mittel- bis langfristig international eingebunden wird, Sicherheitsgarantien erhält und mit effektiven Hilfsmaßnahmen zur Energieversorgung, zur Verbesserung der humanitären Lage ihrer Bevölkerung und zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ausgestattet wird, die dann langfristig auch in eine politische Öffnung des Landes mündet“, erklärte Koschyk.

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Außenminister Südkoreas besucht den Bundestag

Deutsch-Koreanische Parlamentariergruppe bereitet Bundestagsantrag zu Korea vor

Der Außenminister der Republik Korea (Südkorea), S.E. Herr Yoon Young-kwan, hat am 24.November 2003 den Deutschen Bundestag besucht und ist mit Mitgliedern der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe und des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages zusammengetroffen.


Der Außenminister der Republik Korea (Südkorea), S.E. Herr Yoon Young-kwan, und der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk MdB, auf der Besucherebene des Deutschen Bundestages

Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB, hat Außenminister Yoon das Reichstagsgebäude erläutert und dem Minister ein Mittagessen gegeben. Dabei hat Koschyk dem südkoreanischen Außenminister den nachstehenden von der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe initiierten und erarbeiteten Antrag vorgestellt, der in Kürze anlässlich des 120. Jahrestages der Aufnahme deutsch-koreanischer Beziehungen in den Bundestag eingebracht wird. Es handelt sich um einen interfraktionellen Antrag aller Bundestagsfraktionen mit dem Titel „Die deutsch-koreanischen Beziehungen dynamisch fortentwickeln“. Darin spricht sich der Deutsche Bundestag für die Unterstützung Deutschlands der sog. „Sechser-Gespräche“ aus, im Rahmen derer sich China, die USA, Russland, Japan und die beiden koreanischen Staaten um eine Beilegung der Nuklearkrise auf der koreanischen Halbinsel bemühen. Auch schlägt der Bundestag für den nordostasiatischen Raum eine Art KSZE-Prozess für Sicherheit und Entspannung vor, der von der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union unterstützt werden soll. Schließlich wird in dem Antrag angeregt, einen deutsch-koreanischen Jugendaustausch unter Einbeziehung beider koreanischer Staaten zu entwickeln. Auch erneuert der Deutsche Bundestag seine Bereitschaft, in Berlin ein Treffen mit Parlamentariern aus Nord- und Südkorea sowie dem Deutschen Bundestag durchzuführen. Parallel zum Antrag des Bundestages, brachten 15 Abgeordnete der südkoreanischen Nationalversammlung einen Antrag im koreanischen Parlament ein. In diesem dankt das Parlament dem Deutschen Bundestag, für seine Bemühungen um eine friedliche Wiedervereinigung und dem Frieden auf der koreanischen Halbinsel. Des Weiteren wird der deutsche Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Koreasund seine Rolle in der EU gewürdigt.


Hartmut Koschyk MdB überreicht Außenminister Yoon ein von einem Künstler aus seinem Wahlkreis gestaltetes Kunstwerk

Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs traf Außenminister Yoon auch mit dem deutschen Außenminister Fischer in Berlin zusammen.


Interfraktioneller Antrag der Fraktionen von SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/DIE Grünen und der FDP des Deutschen Bundestages, in der 15. Wahlperiode.

Antrag

Die deutsch-koreanische Beziehungen dynamisch fortentwickeln


Der Bundestag wolle beschließen:

Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Die Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas 1989/90 und die innerkoreanische Annäherung seit 2000 haben ein neues Kapitel in den deutsch-koreanischen Beziehungen begründet. Das wiedervereinigte Deutschland verfügt heute sowohl über diplomatische und freundschaftliche Beziehungen zur Republik Korea als auch über im März 2001 aufgenommene diplomatische Beziehungen zur Demokratischen Volksrepublik Korea. Das wiedervereinigte Deutschland begleitet eingedenk seiner eigenen Teilung und ihrer Überwindung den koreanischen Annäherungsprozess mit großer Anteilnahme. Weil Deutschland und Europa ihre Teilung 1989/1990 friedlich überwinden konnten, unterstützen sie alle Bemühungen zur Überwindung der Teilung Koreas und wollen einen aktiven Beitrag zu Frieden, Stabilität und Demokratie auf der koreanischen Halbinsel und in der gesamten Region leisten.

Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Korea durch den am 26. November 1883 in Chemulpo unterzeichneten ersten Handels-, Freundschafts- und Schifffahrtsvertrag leitete den Beginn der koreanisch-deutschen Zusammenarbeit ein. Aus den anfänglichen Handelsbeziehungen entwickelte sich bis heute ein umfangreiches, alle Bereiche der Staatenzusammenarbeit umfassendes Beziehungsgeflecht, das auch zur Vertiefung der menschlichen Beziehungen in beiden Völkern führte. Auf der koreanischen Halbinsel tätige deutsche Kaufleute wandten sich bald auch der koreanischen Sprache und Kultur zu. Deutsche Persönlichkeiten wurden mit einflussreichen Positionen am koreanischen Königshof betraut. Das Wirken deutscher Kaufleute, Wissenschaftler, Techniker und Ordensleute legte die Grundlage eines bis heute positiv geprägten Deutschlandbildes in Korea.

Die Teilung Deutschlands und Europas, aber auch die Teilung Koreas nach dem Zweiten Weltkrieg, die durch den Korea-Krieg zementiert wurde, leiteten eine neue Phase der deutsch-koreanischen Beziehungen ein. Die Haltung beider Staaten in Deutschland zu den beiden Staaten auf der koreanischen Halbinsel waren in der Zeit der Teilung Deutschlands und Europas jeweils eingebettet in die internationalen Ost-West-Beziehungen.

In beiden deutschen und beiden koreanischen Staaten entwickelte sich ein intensiver Personenaustausch. In den 60er Jahren prägten koreanische Bergleute und Krankenschwestern positiv das Bild Koreas in Westdeutschland. Viele Bürger Nordkoreas fanden in der damaligen DDR Möglichkeiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Zur Vertiefung der menschlichen Bindungen haben auch die deutsch-koreanischen Gesellschaften in beiden Ländern beigetragen.

Heute können wir eine besonders erfreuliche Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands und der Republik Korea feststellen: deutsche Unternehmen haben in Korea über 5 Mrd. € investiert, vor allem im Produktionssektor. Koreanische Unternehmen haben ihrerseits den Weg nach Deutschland, auch in die neuen Bundesländer, gefunden. Der Handel ist mit 10 Mrd. € hoch und fast ausgeglichen. Diese Entwicklung bedarf weiterer kontinuierlicher Anstrengungen. Die Deutsch-Koreanische Handelskammer in Seoul sowie der Deutsch-Koreanische Wirtschaftskreis in der Bundesrepublik Deutschland leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag.

Der Deutsche Bundestag fordert daher die Bundesregierung auf,

1. den 120. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Korea zum Anlass zu nehmen, die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu beiden koreanischen Staaten auch in der Zukunft weiter auszugestalten und dynamisch fortzuentwickeln;

2. die in der Gemeinsamen Erklärung Süd- und Nordkoreas vom 15. Juni 2000 niedergelegten politischen Annäherungsschritte weiterhin zu unterstützen;

3. die Bemühungen der Volksrepublik China durch die sog. Sechsergespräche in Peking, die unter Beteiligung der beiden koreanischen Staaten, der Volksrepublik China, der Vereinigten Staaten von Amerika, der Russischen Föderation und Japan begonnen haben, auch im Rahmen der Europäischen Union mit dem Ziel zu unterstützen, Nordkorea zur Aufgabe seiner Atomwaffen - Ambitionen zu bewegen;

4. Den Teilnehmern der sog. Sechsergespräche die guten Erfahrungen des KSZE-Prozesses in Europa zu vermitteln und zur Überwindung der gegenwärtigen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel einen bereits in der Region diskutierten Prozess zu unterstützen, der nicht nur auf die unmittelbare Lösung des Nuklearproblems abzielt. Vertrauensbildung und Rüstungskontrolle, Wirtschafts- und Energiethemen, innergesellschaftlicher Wandel, Menschenrechte und ein breiter Dialog sowie ein Interessensausgleich sind ebenso wesentliche Ziele. Die Bundesrepublik Deutschland könnte so gemeinsam mit der Europäischen Union das regionale Bemühen um Sicherheit in Nordostasien dahingehend unterstützen, dass die Demokratische Volksrepublik Korea ihre Nuklearambitionen aufgibt, internationale Kontrollen wieder zulässt und dafür mittel- bis langfristig international eingebunden wird, Sicherheitsgarantien erhält und mit effektiven Hilfsmaßnahmen zur Energieversorgung, zur Verbesserung der humanitären Lage ihrer Bevölkerung und zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ausgestattet wird, die dann langfristig auch in eine politische Öffnung des Landes mündet.

Der Deutsche Bundestag würdigt die Gründung des Deutsch-Koreanischen Forums im Jahr 2002 und dankt den Regierungen beider Länder, aber auch den beiden Staatsoberhäuptern für die ermutigende Unterstützung des Deutsch-Koreanischen Forums.

Der Deutsche Bundestag begrüßt, dass die Republik Korea im Jahr 2005 Länderschwerpunkt der Frankfurter Buchmesse und der Asien-Pazifik-Wochen in Berlin sein wird, und hofft, dass sich daraus wichtige neue Impulse für die deutsch-koreanischen Wirtschafts- und Kulturbeziehungen ergeben, wobei beide koreanische Staaten in die Veranstaltungen eingebunden werden sollten.

Der Deutsche Bundestag appelliert an die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Korea, die Überlegungen des Deutsch-Koreanischen Forums 2003 in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Handel, Umweltpolitik sowie Kultur und Bildung entsprechend einzubeziehen.

Der Deutsche Bundestag anerkennt die wichtige Beratungstätigkeit der politischen Stiftungen sowie die kulturelle Mittlertätigkeit des Goethe-Institutes auf der koreanischen Halbinsel, gerade auch im Hinblick auf den innerkoreanischen Annäherungsprozess. Er erwartet von der Bundesregierung eine entsprechende haushaltsmäßige Förderung sowohl der Tätigkeit der politischen Stiftungen und des Goethe-Institutes als auch der durch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Nordkorea gewachsenen Aufgaben des Auswärtigen Amtes.

Der Deutsche Bundestag dankt den deutschen und internationalen Hilfsorganisationen, vor allem der Deutschen Welthungerhilfe und dem Deutschen Roten Kreuz, für ihren unverzichtbaren humanitären Beitrag zur Verbesserung der Versorgungslage der Menschen in der Demokratischen Volksrepublik Korea.

Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, zu prüfen, inwieweit anlässlich des 120. Jahrestages der deutsch-koreanischen Beziehungen durch geeignete Maßnahmen ein deutsch-koreanischer Jugendaustausch unter Einbeziehung beider koreanischer Staaten entwickelt werden kann und dem Deutschen Bundestag hierüber zu berichten.

Der Deutsche Bundestag schlägt wie schon mehrfach angeregt vor, unter der Gastgeberschaft des Deutschen Bundestages ein innerkoreanisches Parlamentariertreffen in Berlin durchzuführen, das der weiteren Vertrauensbildung und Annäherung beider koreanischer Staaten dienen soll.
 

Resolution der Nationalen Versammlung der Republik Korea

Freundschafts- und Kooperationsbeziehungen zwischen der Republik Korea und der Bundesrepublik Deutschland fortentwickeln  

Die Nationale Versammlung der Republik Korea würdigt die Entwicklung der soliden Freundschaftsbeziehungen zwischen Korea und Deutschland als wertvolle Partner für die Zukunft seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Unterzeichnung des Handels-, Freundschafts- und Schifffahrtsvertrag am 26. November 1883 trotz vieler Schwierigkeiten in der Weltgeschichte und dankt herzlich dem deutschen Bundestag für die „Resolution für Frieden, Stabilität und Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel“ vom 05.Juli 2001, in der er die Versöhnung und Zusammenarbeit auf der koreanischen Halbinsel unterstützt hat.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass angesichts des 120. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Korea und Deutschland im Jahr 2003 eine zukunftsgerichtete Zusammenarbeit beider Länder, die die Werte der Demokratie teilen, auch im 21. Jh., nicht nur zur Fortentwicklung der bilateralen Beziehungen und zur Erhöhung des Staatsinteresses, sondern auch zum Weltfrieden und gemeinsamen Wohlergehen der Menschheit einen großen Beitrag leisten kann, wolle die Nationale Versammlung der Republik Korea folgendes beschließen:

1. Die Nationale Versammlung der Republik Korea würdigt die Erfahrungen der Bundesrepublik Deutschland, dass sie auf der Grundlage des dauerhaften Austausches und der Zusammenarbeit mit der ehemaligen DDR die Chance der Überwindung des Kalten Krieges wahrgenommen und die friedliche Wiedervereinigung erzielt hat und dankt Deutschland für seine aktive Unterstützung für unsere Bemühungen, Misstrauen und Gegensätze auf der koreanischen Halbinsel zu überwinden und eine friedliche Wiedervereinigung zu verwirklichen. Die Nationale Versammlung hofft, dass Korea und Deutschland, die gemeinsam unter der schmerzlichen Teilung gelitten haben (bzw. immer noch leiden), in Solidarität und Bruderliebe, eng zusammenarbeiten.

2. Die Nationale Versammlung der Republik Korea hofft, dass Deutschland zusammen mit der EU in der internationalen Staatengemeinschaft Nordkorea aktiv dazu überredet, aktiv an den Sechser Gesprächen teilzunehmen, das Atomentwicklungsprogramm aufzugeben, sich auf Wirtschaftsentwicklung zu setzen und sich um die Menschenrechte und das Wohlergehen des nordkoreanischen Volkes zu bemühen.

3. Die Nationale Versammlung der Republik Korea hofft, dass die koreanische Regierung sich um das Zustandekommen des innerkoreanischen Parlamentariertreffens in Berlin bemüht, das auf Initiative des deutschen Bundestags vom Bundestag vermittelt wird, um zur Vertrauensbildung und Friedensstiftung zwischen Nord- und Südkorea beizutragen.

4. Die Nationale Versammlung würdigt den großen Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zum koreanischen Wirtschaftswachstum, „Wunder am Han“, durch Zur-Verfügung-Stellung von Krediten und Technologien seit den 60er Jahren und hofft,  dass man sich nicht mit der Tatsache zufrieden gibt, dass sich das derzeitige bilaterale Handelsvolumen auf ca. 10 Mrd. US-Dollar beläuft und Deutschland für Korea der größte Handelspartner unter den EU-Staaten ist, sondern sich aktiv für eine Verbesserung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Deutschland wie Ausbau von Handel und Investition, Verstärkung der Technologiekooperation etc eintritt.

5. Die Nationale Versammlung der Republik Korea dankt herzlich dafür und ist interessiert daran, dass Korea im Jahr 2005 Länderschwerpunkt der Asien-Pazifik-Woche im September in Berlin und der Frankfurter Buchmesse sein wird und darüber hinaus derzeit bestrebt wird, das ganze Jahr 2005 zum Korea-Jahr zu erklären. Die Nationale Versammlung hofft, dass in Zukunft auch im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich Austausch und Kooperation zwischen beiden Staaten verstärkt werden.

6. Die Nationale Versammlung der Republik Korea hofft, dass Deutschland als wichtige Partei in der EU im Hinblick auf die Subventionsfrage in die Schiffbauindustrie Koreas, gegen die derzeit bei der Welthandelsorganisation(WTO) eine Klage eingereicht ist, sich um eine reibungslose Lösung bemüht, um die lange wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder sprunghaft weiterzuentwickeln.