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Aktuelles

Koschyk: Deutschland und die EU sollen bei Vertrauensbildungsprozess für koreanische Halbinsel eine stärkere Rolle spielen

Nach politischen Gesprächen in der Volksrepublik China, Nord- und Südkorea erklärt der CSU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der deutsch-koreanischen  Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk MdB:

Bei allen meinen politischen Gesprächen mit Vertretern des chinesischen Außenministeriums und des Auswärtigen Ausschusses des chinesischen Volkskongresses, mit hohen Regierungsangehörigen und Mitgliedern der Obersten Volksversammlung Nordkoreas sowie mit Regierungs- und Parlamentsvertretern in Südkorea ist deutlich geworden, dass Deutschland und die Europäische Union die gegenwärtigen „Sechs-Parteien-Gespräche“ zur Lösung der Nuklearkrise auf der koreanischen Halbinsel im Hinblick auf einen notwendigen Vertrauensbildungsprozess in Nordostasien aktiv begleiten sollten. Nach den chinesisch-nordkoreanischen Spitzengesprächen in Pjöngjang, die zeitgleich zu meinem Besuch dort stattfanden, haben das nordkoreanische Staatsoberhaupt Kim Yong Nam, der stellvertretende Außenminister Choi Su Hun und der stellvertretende Verteidigungsminister, General Ryo Chun Sok deutlich gemacht, dass die nordkoreanische Seite das Angebot von Präsident Bush am Rande der APEC-Konferenz in Bangkok für schriftliche multilaterale Sicherheitsgarantien für Nordkorea umfassend prüfen wird und nach den Gesprächen mit der chinesischen Spitzendelegation unter Leitung von Parlamentspräsident Wu Bangguo zu einer zweiten Runde der „Sechs-Parteien-Gespräche“ zur Lösung der Nuklearkrise auf der koreanischen Halbinsel bereit ist.

In diesem Zusammenhang ist jedoch ein vertrauensbildender Prozess in Nordostasien notwendig, für den der KSZE-Prozess in Europa eine Vorbildfunktion haben kann. Bei Gesprächen mit dem südkoreanischen Außenminister Youn Young-Kwan sowie dem Sicherheitsberater Ra Jong-yil von Präsident Roh Moo-hyun bin ich mit dem Vorschlag aus den gegenwärtigen „Sechs-Parteien-Gesprächen“ eine Art Folge-Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit Nordostasien zu entwickeln, auf großes Interesse und Zustimmung gestoßen. An einem derartigen Vertrauensbildungsprozess sollten sich die Europäische Union und Deutschland aktiv beteiligen, was auf chinesischer, nordkoreanischer und südkoreanischer Seite nach dem Eindruck meiner Gespräche auf große Zustimmung stoßen wird. Auch die USA, Russland und Japan könnten sicher an einem solchen institutionalisierten Vertrauensbildungsprozess ein Interesse haben. Die Europäische Union und Deutschland sollten bei einer erfolgreichen Weiterentwicklung der „Sechs-Parteien-Gespräche“ zur Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel in der Region eine wesentliche aktivere Rolle spielen als bisher und sich an einer „Nordostasien-KSZE“ auch aktiv beteiligen.


v.L.: Hartmut Koschyk, Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Kim Yeong Nam, Präsident der Obersten Volksversammlung, 

Besonders überraschend war für mich, dass sowohl das nordkoreanische Staatsoberhaupt Kim Yong Nam, aber auch alle anderen nordkoreanischen Gesprächspartner auf ein mögliches Tätigwerden der politischen Stiftungen aus Deutschland in Nordkorea sehr positiv reagiert haben.

Bei meiner Reise wurde ich von den Vertretern der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Hanns-Seidel-Stiftung in Südkorea, Thomas Awe (Konrad-Adenauer-Stiftung) und Dr. Bernd Seliger (Hanns-Seidel-Stiftung) begleitet. Die politischen Stiftungen haben beim Reformprozess und Demokratisierungsprozess in Südkorea bereits hervorragende Arbeit geleistet und sind auch umfassend in der Volksrepublik China tätig. Die nordkoreanische Seite hat an einer Beratungstätigkeit der politischen Stiftungen in ihrem Land massives Interesse bekundet. Eine Tätigkeit der politischen Stiftungen in Nordkorea würde auch eine wichtige Ergänzung der hervorragenden Arbeit auf kulturellem Gebiet darstellen, die das Goethe-Institut Seoul von Südkorea aus in Nordkorea bereits leistet.


v.L.: Thomas Awe, Konrad Adenauer Stiftung Korea, Hartmut Koschyk MdB, Vorsitzender der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe, Kim Yeong Nam, Präsident der Obersten Volksversammlung, Doris Hertrampf, deutsche Botschafterin in der DVRK, Dr. Bernhard Seliger, Hanns-Seidel Stiftung Korea

Besonders beeindruckt haben mich die humanitären Hilfsprojekte der Deutschen Welthungerhilfe, die ich - wie bereits bei meinem Besuch im Mai 2002 - jetzt erneut besichtigt habe. Diese Projekte stellen nicht nur eine entscheidende Hilfe zur Selbsthilfe im Hinblick auf die Nahrungsmittelversorgung in Nordkorea dar, indem landwirtschaftliche Kooperativen angeleitet werden, den Anbau von wichtigen Grundnahrungsmitteln entscheidend zu verbessern. Die deutsche Welthungerhilfe führt inzwischen auch umfassend angelegte Projekte durch, die der Verbesserung der Wasser- und Abwasserversorgung, aber auch einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung unter Einbeziehung wichtiger Umweltschutzaspekte dienen. Auch von der Bedeutung der vom Deutschen Roten Kreuz in Verbindung mit der nationalen Rot-Kreuz-Organisation Nordkoreas geleisteten Projekte zur Verbesserung der medizinischen Grundversorgung habe ich mich vor Ort überzeugt. Die humanitären Hilfsprojekte der Bundesrepublik Deutschland in Nordkorea, aber auch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 2001 und die Vertretung durch die deutsche Botschafterin Doris Hertrampf haben nach meiner Überzeugung dazu geführt, dass den nordkoreanischen Behörden wichtige Erfahrungen hinsichtlich der Gepflogenheiten in den internationalen Beziehungen vermittelt werden konnten, z.B. dass humanitäre Hilfsleistungen an überprüfbare Bedingungen geknüpft werden, von denen eine weitere entwicklungspolitische Zusammenarbeit abhängig gemacht wird. In diesem Sinne sollte bei einer positiven Fortentwicklung der Lösung der Nuklearkrise auf der koreanischen Halbinsel auch eine Erweiterung der humanitären Hilfsleistungen aus Deutschland im Sinne einer entwicklungspolitischen Zusammenarbeit geprüft werden. Bei meinem Gespräch mit dem stellvertretenden Verteidigungsminister General Ryo Chun Sok wurde mir deutlich, dass die Volksstreitkräfte an einer möglichen Verstärkung der Außenbeziehungen des Landes teilhaben wollen. Mit Deutschland wünschen die Volksstreitkräfte Nordkoreas Kontakte auf den Gebieten des Sports, der Kultur und der Medizin.


Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem südkoreanischen Außenminister Yoon Young-Kwan

Erneut habe ich bei meinen politischen Gesprächen in Nord- und Südkorea die Idee eines bilateralen Treffens von Vertretern der Obersten Volksversammlung Nordkoreas und des südkoreanischen Parlaments mit deutschen Bundestagsabgeordneten in Berlin vorgeschlagen. Dieser Vorschlag findet auf südkoreanischer Seite seit langem volle Unterstützung und war auch Gegenstand der Gespräche zwischen Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und dem südkoreanischen Parlamentspräsidenten Park Kwan-yong im vergangenen Jahr in Berlin. Parlamentspräsident Park Kwan-yong und der Vorsitzende der koreanisch-deutschen Parlamentariergruppe der südkoreanischen Nationalversammlung, Hahn Hwa-gap, haben ihre Zustimmung zu einem solchen Treffen jetzt erneut deutlich gemacht. Für die nordkoreanische Seite haben Staatspräsident Kim Yong Nam und der Vorsitzende der koreanisch-deutschen Freundschaftsgruppe in der Obersten Volksversammlung, Li Jong Hyok, zugesagt, diesen Vorschlag unter Verweis auf entsprechender Rahmenbedingungen positiv zu prüfen.


Hartmut Koschyk MdB mit dem Präsident der Nationalversammlung der Republik Korea, Park Kwan-young und Dolmetscher Dr. Holmer Brochlos

Die Bereitschaft Nordkoreas, der deutschen Wirtschaft bei der geplanten Errichtung einer Sonderwirtschaftszone im Raum Kaesong die gleichen Rahmenbedingungen wie südkoreanischen Unternehmen einzuräumen, stieß bei meiner Unterrichtung der Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Handelskammer in Seoul auf großes Interesse.

Insgesamt habe ich bei meinen Gesprächen in Peking, Pjöngjang und Seoul den Eindruck gewonnen, dass jetzt gute Chancen bestehen, die Nuklearkrise auf der koreanischen Halbinsel zu lösen und dort einen Prozess für mehr Vertrauen, Zusammenarbeit und Stabilität in Gang zu setzen. Deutschland und die Europäische Union sollten diesen Prozess nachhaltig unterstützen. Dies dient auch den deutschen Außenwirtschaftsinteressen in Nordostasien, da sich die Lösung der Nuklearkrise und nachhaltige Entspannung in der Region auch auf die Belebung der Wirtschaft auswirken werden.

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Deutsche Botschafterin in Nord-Korea zu Gast bei der Deutsch Koreanischen Gesellschaft in Berlin

Der Vorsitzende des Regionalverbandes Berlin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Dr. Karl-Heinz Schmitz, hatte für den 26.9.03 die Mitglieder des Regionalverbandes Berlin und die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Bundestages zu einem Abendessen in das koreanische Restaurant Han-il-Kwan eingeladen. Unter den Gästen konnte er besonders Frau Botschafterin Hertrampf, Botschafterin der Bundesrepublik in Nordkorea, Frau Gesandte Dr. Kim Young-Hee von der südkoreanischen Botschaft, den Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Bundestages und Präsidenten der DKG, Hartmut Koschyk, MdB und den Generalssekretär der Heinz-Willy Brunen begrüßen.


v.L.: Senator Kuno Böse, Präsident der DKG, Hartmut Koschyk MdB, Botschafterin Hertrampf, Botschafterin der Bundesrepublik in Nordkorea, Dr. Karl-Heinz Schmitz, Vorsitzender des Regionalverbandes Berlin der DKG, Heinz-Willy Brunen, Generalsekretär der DKG, Beate Hübner, Berliner Gesundheitssenatorin a.D.

In einem Grußwort würdigte der Vorsitzende der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe und Präsident der DKG, Hartmut Koschyk, die von Botschafterin Hertrampf geleistete Arbeit als deutsche Botschafterin in Nordkorea. Die deutsch-koreanische Parlamentariergruppe habe sich bei ihrem Besuch in Nord-Korea von der hervorragenden Tätigkeit und den großen Ansehen überzeugen können, das Frau Botschafterin Hertrampf im Gastland genießt

Nach einem traditionell koreanischen Abendessen gab es einen informativen Vortrag von Frau Botschafterin Hertrampf über die Entwicklung der Deutschen Botschaft in Pjöngjang, die geleistete Arbeit und aktuelle Entwicklungen.

Die Botschafterin nahm im Januar 2002 ihre Arbeit im ehemaligen Botschaftsgebäude der DDR auf, nachdem Deutschland am 1.3.2001 diplomatische Beziehungen zu Nordkorea eingegangen war. Als besondere Schwerpunkte ihrer Arbeit nannte Frau Botschafterin Hertrampf die Koordination mit den im selben Gebäude untergebrachten Botschaften Großbritanniens und Schwedens, sowie die Zusammenarbeit mit den in Nordkorea aktiven Hilfsorganisationen und die Betreuung der etwa 25 Personen umfassenden deutschen Gemeinde in Pjöngjang.

Die deutsch-nordkoreanischen Beziehungen wurden als, nach einer Phase der Stagnation in der Folge der Wiedervereinigung, zunehmend intensiver beschrieben. Hierbei spielt der kulturelle Austausch im Rahmen der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), und des Goethe Institut Seoul unter der Leitung von Dr. Uwe Schmelter eine besondere Rolle.

Im Gegensatz zum regen kulturellen Austausch spielen sich die Wirtschaftbeziehungen nur auf einem sehr niedrigen Niveau ab, wobei für 2003 sogar eine abfallen des Handelsvolumens im Vergleich zu Vorjahr zu verzeichnen ist. Als ein Haupthindernis für einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen nannte Frau Botschafterin Hertrampf die fehlende Kreditwürdigkeit Nordkoreas, betonte aber auch die durch die erreichte Einigung über die nordkoreanischen Restschulden und den Abschluss von bilateralen Vereinbarungen über Investitionsschutz und Luftverkehr geschaffene Grundlage für eine Ausweitung des Warenaustausches.

Die Entwicklung der außenpolitischen Situation Nordkoreas in Folge der, am 16.Oktober ein Jahr alten, aktuellen Krise wurde als schwerer Rückschlag beschrieben, da in ihrer Folge die Versuche eines Ausgleichs mit Nordkoreas Nachbarn Japan, Russland und Südkorea und der Schaffung von Bedingungen für eine wirtschaftliche Erholung großen Schaden genommen haben. Frau Botschafterin Hertrampf widersprach entschieden dem in vielen Veröffentlichungen über Nordkorea erzeugten Eindruck der Irrationalität der politischen Führung. Die Führung sei sich der Notwendigkeit einer Einbindung in die internationale Staatengemeinschaft bewusst, allerdings hätte dieses Ziel im Verlauf der aktuellen Krise im Vergleich zu den drei Hauptforderungen Nordkoreas - Sicherheitsgarantien der Vereinigten Staaten, eine Normalisierung der Beziehungen zwischen Nordkorea und den Vereinigten Staaten und die Möglichkeit der Aufnahme normaler wirtschaftlicher Beziehungen - an Bedeutung verloren. Frau Botschafterin Hertrampf betonte auch die Bedeutung der Wirtschaftsentwicklung Nordkoreas für die aktuelle Krise.

Die nordkoreanische Wirtschaft befindet sich in allen wichtigen Bereichen im freien Fall, das Bruttosozialprodukt ist seit 1989 um 60% geschrumpft, einige Wirtschaftbereiche sind völlig zusammengebrochen, es existiert kaum noch eine funktionierende Energieversorgung und auch für die Zukunft sind alle wirtschaftlichen Indikatoren negativ. Auch die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln wurde als weiterhin problematisch beschrieben. Zwar sei die Lage nicht mehr so schlimm wie während der Hungerkatastrophen der Jahre 1998 und 1999, aber Mangelernährung, besonders unter Kindern, ist weiterhin feststellbar.

In ihrer Bewertung der Sechser-Gespräche in Peking zwischen den USA, Nordkorea, Südkorea, Japan, Russland und Gastgeber China betonte die Botschafterin die bedeutsame und konstruktive Rolle die China gespielt hat. Bestimmend für diese Rolle Chinas sind die Ablehnung einer Nuklearmacht auf der koreanischen Halbinsel, die Furcht vor einem nuklearen Rüstungswettlauf in Ostasien und die durch die, besonders im militärischen Bereich gegebene, nordkoreanische Abhängigkeit von China gegebenen Einflussmöglichkeiten.

Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit für Fragen, ein Angebot das rege wahrgenommen wurde.

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"Wirtschaftstag Korea" in Berlin

Am 25. September 2003 fand der "Wirtschaftstag Korea" aus Anlass der Asien-Pazifik Wochen im Hotel ADLON in Berlin statt. Zu Besuch war eine koreanische Unternehmerdelegation unter Leitung des Oberbürgermeisters von Seoul, welche aus 17 koreanischen Unternehmen aus verschiedenen Industriebereichen bestand. Der "Wirtschaftstag Korea" wurde von dem Deutsch-Koreanischen Wirtschaftskreis e.V. (DKW), der OAV, dem BAO Berlin und der Stadt Seoul mit der Unterstützung der Botschaft der Republik Korea veranstaltet. Der Wirtschaftstages bot die Gelegenheit für einen intensiven Gedankenaustausch zwischen dem koreanischen Botschafter, Kwon Youngmin, dem Bürgermeister von Seoul, Lee Myung-Bak und dem Vorsitzenden der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe im Bundestag und Präsident der deutsch-koreanischen Gesellschaft (DKG), Hartmut Koschyk MdB.

Hintergrund des Wirtschaftstages waren die Entwicklung der koreanischen Wirtschaft und die Perspektiven der bilateralen Handelsbeziehungen mit Deutschland. Südkorea durchlief in den vergangenen Jahrzehnten einen imponierenden Aufstieg von einem armen Entwicklungsland zu einem modernen Industrieland. Die weitere Modernisierung erfordert jedoch wirtschaftliche Liberalisierung und eine noch stärkere Öffnung des Landes. Dadurch ergeben sich für deutsche Unternehmen neue und bessere Geschäftschancen in Südkorea. Diese Chancen stellten Experten auf dem "Wirtschaftstag Korea" vor. Anschließend konnten deutsche und koreanische Unternehmen konkrete Zusammenarbeitsmöglichkeiten sondieren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Monika Schulz-Sterelow, Geschäftsführerin der BAO Berlin. Sie erklärte, dass die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Korea und insbesondere zwischen Berlin und Seoul in den nächsten Monaten weiter intensiviert werden. Bereits im November reisen Unternehmen aus Berlin mit dem Wirtschaftssenat zu einem Gegenbesuch nach Seoul.

Der südkoreanische Botschafter Kwon Youngmin kündigte in seinem Grußwort an, dass sein Land große Anstrengungen unternehmen wird, um das seit einigen Jahren bei etwa 10 Milliarden US-Dollar stagnierende Handelsvolumen mit Deutschland zu vergrößern. Diesem Ziel dient auch das Projekt "Korea Jahr 2005" welches gegenwärtig vorbereiten wird. Im "Korea-Jahr 2005" wird Korea das Schwerpunktland der Berliner Asien-Pazifik-Wochen im September und der Buchmesse im Oktober sein.

Die aktuelle wirtschaftliche Situation in Südkorea stellte Florian Schuffner, Hauptgeschäftsführer der Koreanisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer in Seoul in einem interessanten Beitrag vor. Er berichtete, dass nach einem leichten Rückgang des Wachstums sich die koreanische Wirtschaft wieder stabilisiere.

Der Bürgermeister von Seoul, Lee Myung-Bak wies in seiner Begrüßungsansprache auf die guten Beziehungen seines Landes zu Deutschland hin. Er erklärte, dass sein Land derzeit eine Politik der Dezentralisierung und Öffnung im Bereich der Wirtschaft betreibe, welche ausländischen Unternehmen verbesserte Geschäftsmöglichkeiten biete. Die Stadt Seoul bemüht sich zudem um die Errichtung eines Geschäftsviertels für ausländische Unternehmen.

Bildunterschrift: v.L.: Jürgen O. Wöhler, Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Wirtschaftkreises (DKW), Lee Myung-Bak, Bürgermeister von Seoul, Hartmut Koschyk MdB, Vorsitzenden der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe, Kwon Youngmin Botschafter der Republik Korea

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Koschyk trifft Vertreter des nordkoreanischen Gesundheitswesens

Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V., Hartmut Koschyk MdB, ist in Berlin mit zwei Repräsentanten des nordkoreanischen Gesundheitswesens zu einem Gespräch zusammengetroffen. Das Gespräch kam auf Anregung der ehemaligen Berliner Gesundheitssenatorin Beate Hübner (CDU) zu Stande, die einen Ärzteaustausch zwischen der Berliner Charité und der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik mit initiiert hat.

Gemeinsam mit Dr. Mun Sang Min, dem Leiter der Universitätsklinik in Pjöngjang, und Dr. Sok Yong Guk, einem Mitarbeiter des nordkoreanischen Gesundheitsministeriums, berichtete Frau Hübner MdB Koschyk über die Erfolge, die mit dem Austauschprogramm bereits erzielt werden konnten. So habe man bereits eine Verbesserung der medizinischen Versorgung erzielen können, indem die von den nordkoreanischen Ärzten im Rahmen der Fort- und Weiterbildung in Berlin erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Krankenhäusern vor Ort umgesetzt werden. Dabei hätten sich die nordkoreanischen Ärzte, die am Austauschprogramm mit Deutschland teilgenommen haben, positiv abgehoben von denjenigen, die einen Auslandsaufenthalt in anderen Ländern absolviert haben.

Im Gegenzug hätten die Koreaner ihren westlichen Kollegen ihr Know-how in traditioneller koreanischer Medizin zur Verfügung gestellt, die im Gegensatz zur modernen Schulmedizin einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, erläuterte Hübner.

MdB Koschyk zeigte sich tief beeindruckt von dem Projekt und bot seine Hilfe und Unterstützung an, wann immer diese nötig seien.

v.l.: Die Berliner Gesundheitssenatorin a.D. Beate Hübner, Dr. Sok Yong Guk aus dem nordkoreanischen Gesundheitsministerium, der Leiter der Universitätsklinik in Pjöngjang Dr. Mun Sang Min, MdB Harmut Koschyk

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Koschyk empfängt Generalsekretär des nordkoreanischen Roten Kreuzes

Der Vorsitzende der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk, ist in Berlin zu einem Meinungs- und Informationsaustausch mit dem Generalsekretär des nordkoreanischen Roten Kreuzes Kim, Sok-chol zusammengetroffen. An der Begegnung nahmen auch der Abteilungsleiter Asien des Deutschen Roten Kreuzes, Walter Papenhagen sowie der Botschafter Nordkoreas in der Bundesrepublik Deutschland, Pak, Hyon-bo, teil.

Generalsekretär Kim informierte Koschyk über die Arbeit des nordkoreanischen Roten Kreuzes, die sich in Nordkorea nicht nur auf die klassische Rot-Kreuz Arbeit erstreckt, sondern beispielsweise mit Hilfe des Internationalen Roten Kreuzes sowie des Deutschen Roten Kreuzes umfangreiche Projekte im Bereich der Wasserversorgung und der Verbesserung der Krankenausstattung durchführt. Generalsekretär Kim dankte für die umfangreiche humanitäre Hilfe, die das nordkoreanische Rote Kreuz von deutscher Seite sowohl durch das Deutsche Rote Kreuz, aber auch über den deutschen Beitrag durch die Europäische Union erfährt. Besonders begrüßte der Generalsekretär des nordkoreanischen Roten Kreuzes, dass seit Mai dieses Jahres auch eine Vertreterin des Deutschen Roten Kreuzes ständig vor Ort die Zusammenarbeit zwischen dem DRK und dem nordkoreanischen Roten Kreuz koordiniert.

Auf Bitten Koschyks berichtete Generalsekretär Kim auch über die Zusammenarbeit zwischen den Rot-Kreuz Gesellschaften Nord- und Südkoreas. Hier verwies Generalsekretär Kim auf die von den Rot-Kreuz Gesellschaften beider koreanischer Staaten vorbereiteten und durchgeführten Treffen getrennter Familien. Demnächst stehe eine erneute Begegnung dieser Art im nordkoreanischen Kumgang-Gebirge bevor.

Von einem Jugendprojekt der Rot-Kreuz Gesellschaften Nord- und Südkoreas, in dessen Rahmen Jugendliche aus dem geteilten Korea in Nordkorea gemeinsam Wiederaufforstungsarbeiten durchführen, zeigte sich MdB Hartmut Koschyk besonders beeindruckt.

Der Vorsitzende der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe bat den Generalsekretär des nordkoreanischen Roten Kreuzes, sich für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit beider koreanischer Rot-Kreuz Gesellschaften einzusetzen, weil dadurch ein wichtiger Beitrag zur Entspannung und menschlichen Annäherung auf der koreanischen Halbinsel geleistet werden könne. Dem Deutschen Roten Kreuz sagte Koschyk seine volle Unterstützung bei dessen Bemühungen zu, die Rot-Kreuz Arbeit in Nordkorea weiter zu stärken und damit die Lebenssituation der Menschen in Nordkorea, aber auch die innerkoreanische Rot-Kreuz Zusammenarbeit zu verbessern.

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 Der Vorsitzende der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB, (4.v.l.) ist in Berlin zu einem Meinungsaustausch mit dem Generalsekretär des nordkoreanischen Roten Kreuzes Kim, Sok-chol (3.v.l.) zusammengetroffen. Ebenfalls nahmen teil der Abteilungsleiter Asien des Deutschen Roten Kreuzes, Walter Papenhagen, (1.v.l.) sowie der Botschafter Nordkoreas in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Pak, Hyon-bo (2.v.r.).

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Koreanerinnen vom Wittelsbacher Land begeistert
- Künstlerinnen informierten sich über das Leben der Menschen

Aichach. Nicht schlecht ins Staunen gerieten kürzlich die Besucher im Kühbacher Biergarten über fernöstliche Gesänge. Als kleines Dankeschön für einen Halbtagesbesuch im Wittelsbacher Land stimmten die 16 Mitglieder der koreanischen Tanz- und Trommelgruppe John-Zin-Sang aus Anyang südlich von Seoul heimatliche Weisen an, um sich von Gastgeber Landrat Christian Knauer zu verabschieden.

Die Visite in die altbayerischen Stammlande war überschrieben mit dem Motto "Leben in Bayern". Hatten sich die Gäste aus Fernostasien zuvor mit den europäischen Beiträgen zum Weltkulturerbe in Graz, Wien und Venedig beeindrucken lassen, stand nun der Alltag der Menschen in Bayern im Mittelpunkt.


Die Trockenheit und ihre Auswirkung auf die Ährenentwicklung erläutert Bio-Landwirt
Stefan Kreppold den Künstlerinnen aus Korea.

Der Wandel in der Landwirtschaft und die Rückbesinnung auf den Erhalt einer intakten Kulturlandschaft wurden beim Besuch des Bioland-Betriebes von Theresia und Stefan Kreppold deutlich. Sichtlich beeindruckt waren die Besucherinnen von den neuen Strukturen der Direktvermarktung, der Abkehr von der Massentierhaltung und dem "Wilpersberger Kulturpfad".


Fröhliche Gesichter im Wittelsbacher Land: Die Künstlergruppe John-Zin-Sang aus Korea
 mit ihren beiden Gastgebern, Landrat Christian Knauer und Bürgermeister Klaus
Habermann vor dem Unterwittelsbacher Sisi-Schloss.

Die religiöse Verwurzelung der bayerischen Bevölkerung, deren christliches Brauchtum und das Wallfahrtswesen im Besonderen standen im Mittelpunkt der Betrachtungen von Wallfahrtsseelsorger Pater Jörg in der Deutsch-Herren Klosterkirche Maria Birnbaum. Erinnert wurde dabei auch an die engen Beziehungen zwischen der bayerischen Benediktinerprovinz und Korea. Mönche aus St. Ottilien hatten sich dort in der Missionsarbeit einen herausragenden Namen gemacht. Gegenwärtig errichtet die Ordensgemeinschaft in der nordkoreanischen Freihandelszone an der chinesischen Grenze ein Großkrankenhaus.

Angetan durch die vorangegangenen Besuche der Königsschlösser im Allgäu zeigten sich die koreanischen Gäste begeistert von der Sisi-Ausstellung im Schloss Unterwittelsbach. Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann hatte es sich nicht nehmen lassen, die Künstlerinnen mit einem Erfrischungsgetränk zu begrüßen und ihnen die Stadt in wenigen Worten vorzustellen. Unter sachkundiger Führung von Brigitte Neumeir stießen die Stationen "des ruhelosen Lebens der österreichischen Kaiserin" auf bemerkenswertes Interesse.


Seltene Schriftzeichen im Sisi-Schloss: Unser Bild zeigt
 die koreanischen Besucherinnen bei der Eintragung ins Gästebuch.

Rolle und einstige Bedeutung des sog. "Landadels" erläuterte im Kühbacher Schlosshof Baron Umberto von Beck-Peccoz. Wissbegierig zeigten sich die Asiatinnen auch über die Situation des bayerischen Brauwesens, der Tradition der Bierherstellung und des Bierkonsums. Bevor sie sich im Biergarten bei Spareribs und Bratwürsten selbst ein Bild von der ausgezeichneten Brauqualität machten, galt ihr Interesse aber noch der renovierten ehemaligen Klosterkirche Kühbach.

Die auf herausragendem Niveau tätige Laienspielgruppe hatte sich 12 Tage in Europa aufgehalten. Durch die Überlassung eines Teils ihrer Gagen unterstützt sie das Internationale Sozialzentrum in Anyang. Der Besuch in Augsburg war auf das Engagement der Leiterin des Koreanischen Freundschaftskreises Augsburg, Chung-Soon Paulus, zustande gekommen. Einen begeisterten Empfang erlebten die Gäste beim Neusäßer Stadtfest, wo sie mit ihren Aufführungen die Herzen der Besucher eroberten.

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Junger Historiker und Koreanist erforscht Geschichte der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft

Benjamin Neuß, 1976 in Hamburg geboren, derzeit Student an der Abteilung für Koreastudien sowie für Geschichte der Universität Bonn, hat sich dankenswerter Weise bereiterklärt, die Geschichte der 1966 gegründeten Deutsch-Koreanischen Gesellschaft zu dokumentieren. Benjamin Neuß studierte zunächst in seiner Heimatstadt Hamburg Japanologie. Ein neunmonatiger Studienaufenthalt im Jahr 2001 in Korea machte ihn auf das entsprechende Lehrangebot für Korea-Studien von Privatdozent Dr. Albrecht Huwe an der Universität Bonn aufmerksam, wo Benjamin Neuß seit 2002 studiert. Im Rahmen seines Studiums hat sich Benjamin Neuß schon verschiedentlich wissenschaftlich mit Themen der deutsch-koreanischen Beziehungen befasst. Im August d.J. wird Benjamin Neuß mit einem koreanischen Regierungsstipendium für ein Jahr nach Südkorea gehen, um dort an der Seoul National University seine Koreastudien zu vertiefen. Schon während seines Korea-Aufenthaltes, aber auch nach seiner Rückkehr, wird Benjamin Neuß an einer Dokumentation der Geschichte der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft arbeiten. Bei der jüngsten Sitzung des Vorstandes der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in Bonn hatte sich Benjamin Neuß den Vorstandsmitgliedern vorgestellt. Seine Forschungsarbeit über die Geschichte der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft wird von Privatdozent Dr. Albrecht Huwe, vom Ehrenpräsidenten der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft Dr.h.c. Leo Wagner sowie vom Generalsekretär der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Heinz-Willy begleitet.

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Prof. Ursula Männle neue Vorsitzende des Regionalverbandes Bayern der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft

Der Regionalverband Bayern der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft hat eine neue Vorsitzende: Die CSU-Landtagsabgeordnete, Staatsministerin a.D. Prof. Ursula Männle, wurde zur Nachfolgerin des langjährigen Landesvorsitzenden Christian Knauer gewählt, der aufgrund seiner Wahl zum Landrat des Landkreises Aichach/Friedberg aus dem Bayerischen Landtag ausgeschieden ist. Frau Prof. Ursula Männle gehörte von 1979 - 1980 sowie von 1983 – 1994 dem Deutschen Bundestag an, war von 1994 – 1998 Bayerische Staatsministerin für Bundesangelegenheiten und ist jetzt Mitglied des Bayerischen Landtages. Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, die in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul über ein Verbindungsbüro verfügt, das von Dr. Bernd Seliger geleitet wird. Frau Prof. Ursula Männle stellte sich bei der jüngsten Sitzung des Vorstandes der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in Bonn den Vorstandsmitgliedern vor und versicherte, dass sie die aktive Arbeit ihres Vorgängers an der Spitze des Regionalverbandes Bayern der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft fortführen werde. Der Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, gratulierte namens des Vorstandes Frau Prof. Männle zu ihrer Wahl und dankte für ihre Bereitschaft, sich für den Vorsitz des Regionalverbandes Bayern der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Der Vorstand der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft verspricht sich von der Wahl von Frau Prof. Männle zur neuen Vorsitzenden des Regionalverbandes Bayern auch eine Verstärkung der Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung.

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Lehrerchor aus Daejeon/Südkorea in Bayreuth und Gefrees begeistert gefeiert

Auf einer Konzertreise durch Europa hat der Lehrerchor der Mittel- und höheren Schulen der Stadt Daejeon aus Südkorea in Bayreuth und Gefrees Halt gemacht. Bei zwei Konzerten in der Stadtkirche Bayreuth und der Stadthalle Gefrees wurden die koreanischen Sängerinnen und Sänger vom Publikum begeistert gefeiert. Der Lehrerchor der Stadt Daejeon wurde 2001 von Musiklehrerinnen und –lehrern ins Leben gerufen, die an Mittel- (7. - 9. Klasse) und höheren Schulen (10. – 12. Klasse) in Daejeon arbeiten. Auch einige weitere Mitglieder aus außermusikalischen Fachgebieten gehören dem Chor an. Die 45 Sängerinnen und Sänger haben ein umfangreiches Liedrepertoire erarbeitet und in Bayreuth und Gefrees zur Aufführung gebracht. Es handelt sich um Lieder und Volksliederbearbeitungen aus Korea, geistliche Lieder, deutsche Volkslieder sowie Musical-Melodien. Der Chor wird geleitet von Jae-Hyeun O. Die Klavierbegleitung erfolgte durch Frau Hyun-Hee Ko. Ein besonderer Höhepunkt des Konzertes war ein Duett, bei dem ein Mitglied des Chores die koreanische Schalmei "Taepyongso" gespielt hat und von einer jungen Pianistin begleitet wurde. Dieses Instrument hat seinen Ursprung in den westlichen Ländern des alten China und wurde um 900 n.Chr. in Korea eingeführt. Wörtlich bedeutet der koreanische Name "Groß Friedenflöte". Ihr Klang erinnerte in früheren Zeiten die koreanischen Bauern mit Freude und Dankbarkeit an die gute Ernte. Der Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk MdB, ließ es sich nicht nehmen, das Konzert des Chores aus Daejeon in der Stadthalle Gefrees zu besuchen. Er überreichte Chorleiter Jae-Hyeun O ein Aquarell des Berliner Reichstages. Der Konzertbesuch des koreanischen Lehrerchores in Stadt und Landkreis Bayreuth war durch Herrn Chae-Heung Lim zustande gekommen. Herr Lim studiert und promoviert an der Universität Bayreuth im Fach Musikwissenschaft, singt im Extra-Chor der Bayreuther Festspiele mit und ist Leiter des Gesangvereins Streitau 1862.


Wurde in Bayreuth und Gefrees bei seinen Konzerten sehr gefeiert: der Lehrerchor der Mittel- und Höheren- Schulen Daejeongs aus Südkorea. Rechts im Bild Hartmut Koschyk MdB, Vorsitzender der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft.

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MdB Koschyk trifft designierten deutschen Botschafter in Korea

Der zukünftige deutsche Botschafter in der Republik Korea, Michael Geier, hat dem Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, einen Antrittsbesuch abgestattet. Geier, der zuletzt stellvertretender Leiter der Rechtsabteilung im Auswärtigen Amt in Berlin war, hat während seiner diplomatischen Laufbahn bereits zahlreiche Auslandsstationen absolviert. So fungierte der studierte Jurist bereits als Ständiger Vertreter des Leiters in den Botschaften in Maputo (Mosambik) und Tunis (Tunesien), Botschafter in Ouagadougou (Burkina Faso) sowie als Leiter der Rechts- und Konsularabteilung in der Deutschen Botschaft in Rom.

MdB Hartmut Koschyk und Michael Geier hatten bereits im Rahmen des 2. Deutsch-Koreanischen Dialogforums, dass Ende Juni in Berlin stattgefunden hat, Gelegenheit, sich mit weiteren Experten aus der Republik Korea und der Bundesrepublik Deutschland intensiv über die weitere Zusammenarbeit beider Staaten auszutauschen.

Michael Geier versicherte MdB Koschyk, dass er künftig als deutscher Botschafter in Seoul eine gute Zusammenarbeit mit der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft anstrebt. Koschyk und Geier besprachen auch Möglichkeiten der Verbesserung des deutsch-koreanischen Jugendaustausches sowie mögliche Initiativen aus Anlass des 120-jährigen Bestehens der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft.

Vereinbaren, den intensiven Gedankenaustausch auch in Zukunft fortzusetzen (v.l.): der künftige deutsche Botschafter in der Republik Korea, Michael Geier und der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, MdB Hartmut Koschyk

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Koschyk: Korea wird Länderschwerpunkt der Frankfurter Buchmesse

Korea wird sich bei der Frankfurter Buchmesse 2005 als Gastland präsentieren. Dies teilte der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB, mit. Voraussichtlich im August sollen die entsprechenden Verträge unterzeichnet werden.

MdB Koschyk hatte sich gegenüber dem Direktor der Frankfurter Buchmesse, Volker Neumann, dafür eingesetzt, dass Korea einmal Länderschwerpunkt der Buchmesse wird. "Südkorea ist immerhin der drittgrößte Handelspartner Deutschlands in Asien. Nicht zuletzt aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan ist das Interesse in der Öffentlichkeit an Korea noch weiter gestiegen", begründete der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe sein Engagement. "Ebenso wie in Korea großes Interesse daran besteht, aus den Erfahrungen Deutschlands mit der Überwindung der Teilung zu lernen, wächst auch in Deutschland das Interesse an der Situation auf der koreanischen Halbinsel. Vor diesem Hintergrund freut es mich ganz besonders, dass Korea sich auf der Frankfurter Buchmesse 2005 als Gastland darstellen wird", so Koschyk.

Das Gastländer-Programm der Frankfurter Buchmesse bietet der Republik Korea die Gelegenheit, die ganze Bandbreite zeitgenössischer koreanischer Literatur sowie darüber hinaus ein breites kulturelles Begleitprogramm zu präsentieren.

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Koreanische Kommunalpolitiker besuchen auf Einladung von MdB Hartmut Koschyk Bayreuth

Bereits zum zweiten Mal hat eine Delegation führender südkoreanischer Kommunalpolitiker im Rahmen eines Deutschlandbesuches, der vom Büro der Hanns-Seidel-Stiftung in Seoul organisiert wurde, auf Einladung von MdB Hartmut Koschyk Bayreuth besucht. Die zehn Bürgermeister, Landräte und Verwaltungschefs aus verschiedenen Regionen Südkoreas wurden auf Vermittlung von MdB Hartmut Koschyk in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in einem eintägigen Seminar bei der Regierung von Oberfranken mit Grundlagen der kommunalen Selbstverwaltungen in Bayern vertraut gemacht. Regierungsvizepräsident Wilhelm Wenning verwies bei der Begrüßung der südkoreanischen Gäste auf die vielfältigen Kontakte der Regierung von Oberfranken zu Verwaltungsfachleuten und Politikern aus aller Welt. Auch Südkorea, so der Regierungsvizepräsident, stelle für oberfränkische Unternehmen einen zunehmend interessanten Wirtschaftsmarkt dar. Gerade in Oberfranken, das unter der deutschen Teilung wegen seiner unmittelbaren Nähe zur innerdeutschen Grenze besonders gelitten hat, habe man tiefes Verständnis für die Menschen im geteilten Korea, betonte Wenning. MdB Hartmut Koschyk dankte der Regierung von Oberfranken, dass sie bereits zum zweiten Mal für über das Büro der Hanns-Seidel-Stiftung in Seoul nach Bayern gereiste südkoreanische Kommunalpolitiker ein derartiges Informationsseminar durchführe. Es sei wichtig, so Koschyk, dass auch auf kommunalpolitischem Gebiet die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Korea vertieft würden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung von Oberfranken informierten die Kommunalpolitiker aus Südkorea über die Bedeutung und Aufgaben der Regierung von Oberfranken, über moderne Kommunikation in der öffentlichen Verwaltung sowie über die Finanzverfassung der Kommunen, wobei neue Finanzierungswege kommunaler Zusammenarbeit vorgestellt wurden. Der Leiter des Büros Seoul der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Bernhard Seliger, dankte MdB Koschyk und der Regierung von Oberfranken für die Unterstützung bei der Schulungsveranstaltung für die südkoreanischen Kommunalpolitiker, die im Rahmen ihres Aufenthaltes in Oberfranken auch das Landratsamt Lichtenfels, die Bamberger Stadt- und Landkreisverwaltung, aber auch das Kloster Banz und die Basilika Vierzehnheiligen besuchten.

Koreanische Kommunalpolitiker zum Informationsseminar bei der Regierung von Oberfranken: Bildmitte Hartmut Koschyk MdB, rechts daneben Wilhelm Wenning von der Regierung von Oberfranken und der Leiter des Büros Seoul der Hanns-Seidel-Stiftung Dr. Bernhard Seliger

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Gemeinsames Abendessen von Vertretern der DKG und der KDG anlässlich des zweiten Deutsch-Koreanisches Forums in Berlin

Das im vergangenen Jahr im Rahmen des Staatsbesuches von Bundespräsident Johannes Rau in der Republik Korea gegründete Deutsch-Koreanische Forum fand nun in Berlin zum zweiten Mal statt. Unter Leitung der beiden Co-Vorsitzenden Dr. Theo Sommer (Bundesrepublik Deutschland) und Dr. Koh Byong-ik nahmen daran wieder zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur beider Länder teil. Bundespräsident Rau ließ es sich nicht nehmen, die Forumsteilnehmer in seinem Amtssitz, Schloss Bellevue in Berlin, persönlich zu empfangen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass das Forum den deutsch-koreanischen Beziehungen neue und wichtige Impulse vermitteln möge. Hartmut Koschyk MdB, Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, hatte die Mitglieder des Forums zu einer Besichtigung des Deutschen Bundestages eingeladen.

Die Sektion Berlin-Brandenburg der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft hatte die am Deutsch-Koreanischen Forum teilnehmenden Vorstandsmitglieder der Koreanisch-Deutschen Gesellschaft zu einem Abendessen in ein koreanisches Restaurant in Berlin eingeladen. Für die Berlin-Brandenburger Sektion der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft konnte das Vorstandsmitglied Dr. Kuno Böse, Innensenator der Hansestadt Bremen und langjähriger Vorsitzender der Innenministerkonferenz in Deutschland, den Präsidenten der Koreanisch-Deutschen Gesellschaft, Huh, Young-sup, den Vorsitzenden der Koreanisch-Deutschen Freundschaftsgruppe in der koreanischen Nationalversammlung, Hahn, Hwa-kap, den südkoreanischen Parlamentsabgeordneten Dr. Jong, Bum-goo und den neuen Botschafter der Republik Korea in Berlin, Kwon, Young-min, begrüßen.

Das Deutsch-Koreanische Forum selbst beschäftigte sich in vier Arbeitssitzungen mit der politischen Lage in Korea und Deutschland, mit der Entspannungspolitik im geteilten Deutschland und auf der koreanischen Halbinsel, der Wirtschaftssituation in beiden Ländern, der Umweltpolitik sowie Kultur und Bildung.

Beim Forum Entspannungspolitik hielt der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, von deutscher Seite den Einführungsvortrag, beim Thema Wirtschaft der Vorsitzende des Deutsch-Koreanischen Wirtschaftskreises, Jürgen O. Wöhler. Vom Vorstand der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft nahmen Vizepräsidentin Soun-Kyoung Beck sowie Generalsekretär Heinz-Willy Brunen teil. Die beiden Präsidenten der Koreanisch-Deutschen Gesellschaft Huh, Young-sup und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft Hartmut Koschyk MdB nutzten das Deutsch-Koreanische Forum in Berlin, um weitere gemeinsame Aktivitäten der beiden Gesellschaften zu vereinbaren.

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MdB Koschyk begrüßt neuen koreanischen Botschafter in Berlin

Bereits wenige Tage nach seinem Eintreffen in Berlin hat der neue Botschafter der Republik Korea in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Kwon Young-min, dem Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Präsidenten der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, einen Antrittsbesuch abgestattet.

Botschafter Kwon und MdB Koschyk erörterten in ihrem Gespräch mögliche Aktivitäten der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und der Koreanischen Botschaft im Hinblick auf das 120-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Korea und Deutschland in diesem Jahr. Man war sich einig, dass die bereits sehr engen Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Ebene in beiden Ländern noch auf eine breitere Grundlage in der Bevölkerung gestellt werden sollten.

MdB Koschyk würdigte, dass die koreanische Regierung mit Botschafter Kwon einen ausgewiesenen Kenner Deutschlands und Europas geschickt hat. Bereits 1978 – 1980 und 1985 – 1988 hatte seine diplomatische Laufbahn Botschafter Kwon in die koreanische Botschaft in Deutschland – damals noch in Bonn – geführt. Weitere Stationen waren Österreich, Jordanien, USA, Norwegen und Dänemark. Im koreanischen Außenministerium leitete er die Abteilung für Europäische Angelegenheiten und war von 1997 – 1998 Leiter des Planungsstabes für Auswärtige Politik. Zuletzt hatte Botschafter Kwon eine Honorarprofessur für Auswärtige Beziehungen an der renommierten Yonsei-Universität in Seoul inne.

Botschafter Kwon überreichte Koschyk ein von ihm veröffentlichtes Buch über Ansätze einer regionalen Zusammenarbeit in Ostasien. MdB Koschyk zeigte sich erfreut darüber, dass in der Publikation auch die Beziehungen zwischen Asien und Europa umfassend behandelt werden. Auch brachte er seine Auffassung zum Ausdruck, dass durch eine verstärkte Zusammenarbeit in der Region, aber auch mit der EU, ein wichtiger Beitrag zu Entspannung, Stabilität und langfristiger Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel geleistet werde.

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Neuwahl des Vorstandes des Regionalverbandes Köln-Bonn

Am 08. Mai 2003 wurde der neue Vorstand des Regionalverbandes Köln-Bonn neu gewählt. Als Vorsitzende wurde Frau Soun-Kyoung Beck, als Stellvertreter Herr Dr. Paul Dieter Nathrath, als Schriftführer Herr Günter Schramm und als Beiräte Herr Moon-Sam Lee und Herr Heinz-Willy Brunen gewählt.

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Einladung des Vorsitzenden des RV Berlin zu einem koreanischen Abendessen

Der Vorsitzende des Regionalverbandes Berlin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Dr. Karl-Heinz Schmitz, hatte für den 7.5.03 die Mitglieder des Regionalverbandes Berlin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe zu einem Essen in das koreanische Restaurant Han-il-Kwan eingeladen. Unter den Gästen konnte er besonders begrüßen Frau Gesandte-Botschaftsrätin Dr. Kim Young-Hee, den Leiter des Goethe Instituts Inter Nationes Seoul, Dr. Uwe Schmelter, den Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk, MdB, den stellvertretenden Leiter der Rechtsabteilung im Auswärtigen Amt, Michael Geier, und den Generalssekretär der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft Heinz-Willy Brunen.

Michael Geier,, Dr Uwe Schmelter, stellv. Vors. der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe Johannes Pflug, Gesandte Dr. Kim Young-Hee, Vorsitzender RV Berlin, Dr. Karl-Heinz Schmitz, Generalsekretär Heinz-Willy Brunen, Präsident MdB Hartmut Koschyk

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Vorsitzenden des Regionalverbandes Berlin, Dr. Karl-Heinz Schmitz, dankte ihm Hartmut Koschyk im Namen der Anwesenden Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe für die Einladung zu dem Abendessen.

Präsident Hartmut Koschyk MdB bedankt sich bei Dr. Uwe Schmelter mit einem Bild des Berliner Reichstages

Dr. Uwe Schmelter gab einen Überblick über die Arbeit des Goethe Instituts Inter Nationes Seoul. Sein Vortrag beschäftigte sich mit der Geschichte, der momentanen Situation und der grenzübschreitenden Arbeit des Goethe Instituts. In einem Exkurs zur Geschichte des Goethe Instituts auf der koreanischen Halbinsel berichtete er über die Einrichtung des Goethe Instituts auf Betreiben von Präsident Park Chung Hee in den 60er Jahren. Die momentane Situation für das Goethe Institut beurteilte Dr. Schmelter als ausgezeichnet. Das Interesse der Koreaner an der Kulturnation Deutschland und der deutschen Sprache ist ungebrochen. Ein Interesse, das eine lange Geschichte hat und Nord- und Südkorea verbindet. Er begründete dies mit der im koreanischen Kulturbetrieb vorherrschenden Westorientierung, wobei Deutschland eine besondere Stellung einnimmt. Mit Bedauern stellte er fest, dass diese Liebe der Koreaner zu Deutschland eine unerwiderte ist. Während viele Koreaner ein großes Wissen über Deutschland besitzen, ist dies umgekehrt kaum der Fall. Deshalb sieht er eine der primären Aufgaben für die Zukunft darin aus dem Kulturaustausch eine Zweibahnstraße zu machen. Die Aktivitäten der Deutsch-Koreanische Gesellschaft und anderer interkulturelle Einrichtungen, wie der Koreanisch-Deutschen Gesellschaft und der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, nehmen hierbei eine besonders wichtige Rolle ein. Besonders erfreut zeigte sich Dr. Schmelter darüber, dass es gelungen ist, den Kulturaustausch auf Nord-Korea auszudehnen und so die weitgehende Isolation des Landes zu durchbrechen. Das Ziel des Goethe Instituts ist hierbei, auf der Grundlage des gewachsenen gegenseitigen Vertrauens eine Ausweitung des Angebotes zu erreichen. Als besonderen Erfolg wertete Dr. Schmelter die Einrichtung eines unzensierten und frei zugänglichen Deutschen Lesesaals in Pjöngjang. Die momentanen Probleme für den Kulturaustausch durch die Lungenkrankheit SARS und die damit verbundene obligatorische zehntägige Quarantäne bei einer Einreise nach Nord-Korea erschweren zwar die Zusammenarbeit, bedeuten aber keine substantielle Gefährdung des Erreichten. Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit für Fragen, ein Angebot das rege wahrgenommen wurde.

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Gelungenes Frühlingsfest der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in Bonn

Der Theatersaal des Augustinums in Bonn konnte die vielen Besucherinnen und Besucher nicht fassen, die zum traditionellen Frühlingsfest der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft gekommen waren. Generalsekretär Heinz-Willy Brunen konnte dazu auch den neuen Präsidenten der Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, sowie den Gesandten und Leiter der Außenstelle Bonn der koreanischen Botschaft, Lee Choong-Seok, begrüßen. Präsident Koschyk dankte vor allem der Initiatorin des Abends, der Vizepräsidentin der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Soun-Kyoung Beck, der es gelungen war, neben dem Koreanischen Chor Bonn mehrere Solisten und Ensembles des renommierten Chongdong Theaters Seoul für diesen Abend zu gewinnen. Die Künstler des Chongdong Theaters befanden sich auf einer Europa-Tournee. Sie waren vor allem auch durch ihre Mitwirkung bei der Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Seoul weltweit bekannt geworden. Der Koreanische Chor Bonn bot bei seinem Auftritt in gekonnter Weise koreanische und deutsche Liedweisen dar. Die Solisten und Ensembles des Chongdong Theaters zeigten traditionelle koreanische Kultur auf höchstem Niveau, z.B. einen Fächertanz, einen Solo-Schwerttanz, mitreißende Trommelmusik und ein Bambusflöten-Solo. Großen Anklang fand auch der anschließende Empfang mit den von Mitgliedern der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft selbst zubereiteten koreanischen Spezialitäten.

Präsident Hartmut Koschyk MdB bedankt sich bei der Initiatorin des Frühlingsfestes, Frau Vizepräsidentin Soun-Kyoung Beck mit einem Blumenarrangement

Vizepräsidentin Soun-Kyoung Beck, Generalsekretär Heinz-Willy Brunen, Gesandter und Leiter der Außenstelle Bonn der koreanischen Botschaft Lee Choong-Seok versuchten sich an einem der koreanischen Musikinstrumente

 Gesandter Lee Choong-Seok, Generalsekretär Heinz-Willy Brunen, Vizepräsidentin Soun-Kyong Beck, Präsident Hartmut Koschyk MdB und Mitglieder des „Chongdong Theaters" Seoul

Die drei Fotos wurden der DKG von Herrn Jong-Heon Yoo (The Segye Times) freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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Vorstand der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft konstituiert sich in Bonn – Geschäftsstelle wird nach Berlin verlegt

Der neu gewählte Vorstand der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft hat sich unter Vorsitz von Präsident Hartmut Koschyk MdB in Bonn zur ersten konstituierenden Sitzung zusammengefunden. Wichtigster Beschluss: Die Deutsch-Koreanische Gesellschaft wird ab Sommer dieses Jahres den Sitz ihrer Geschäftsstelle von Bonn nach Berlin verlegen. Der Berliner Regionalvorsitzende Dr. Karl-Heinz Schmitz hat bei der Vorstandssitzung in Bonn seine Bereitschaft erklärt, der Gesellschaft in seiner Berliner Rechtsanwaltskanzlei entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Nicht nur für diese Unterstützung, sondern vor allem für seine langjährigen Verdienste um die Deutsch-Koreanische Gesellschaft und die deutsch-koreanischen Beziehungen wurde Dr. Karl-Heinz Schmitz die Andre Eckardt Medaille verliehen.

Weitere Entscheidungen des Vorstandes: Als neue Vorsitzende des Regionalverbandes Baden-Württemberg wurde Frau Margit Lottje-Schröder vom Vorstand beauftragt. Weiterhin wurden Herr Botschafter a.D. Dr. Karl Leuteritz, der Vorsitzende des Deutsch-Koreanischen Wirtschaftskreises, Herr Jürgen O. Wöhler, sowie Herr Dr. Paul-Dieter Nathrath in den Vorstand der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft kooptiert.

v.l.n.r: Herr Arnold Rive, Beiratsvorsitzender für Veranstaltungen, Herr Dr. Rolf Dittmar, Vorstandsmitglied, Herr Dr. Karl-Heinz Schmitz, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin, Herr Dr. Albrecht Huwe, Schriftführer im Vorstand,Herr Hartmut Koschyk, MdB, Präsident, Herr Dr. Wilhelm Wilting, Schatzmeister, Herr Moon-Sam Lee, Beiratsvorsitzender für Verbindung zu koreanischen, Gruppen und Verbänden, Reisen und Tourismus, Herr Edwin Ferger, Vizepräsident und Beiratsvorsitzender für Wirtschaft

Das Foto wurde der DKG von Herrn Jong-Heon Yoo (The Segye Times) freundlicherweise zur Verfügung gestellt.