40 Jahre Deutsch Koreanische Gesellschaft e.V.

 

Feierlicher Festakt der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. anlässlich ihres 40jährigen Bestehens in Bonn

Viele Mitglieder, Gäste und Freunde der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. versammelten sich am Abend des 27. Oktober 2006 im Foyer des Bonner Augustinum. Die Gesellschaft hatte zu einem großen Festakt geladen, mit dem sie 40 Jahre ihres erfolgreichen Wirkens gebührend feiern wollte.

Nach kurzer Zeit für erste lockere Gespräche der Gäste, Amtsträger und Organisatoren und einen ersten Blick auf die schwer beladenen Bücher- und Informationstische füllte sich der große Saal des Augustinums für den offiziellen Teil des Abends, den feierlichen Festakt.

 

Marius Müller, Vizepräsident der Gesellschaft, führte gemeinsam mit seiner Frau, Nanja Braun-Müller, durch das Programm. Anschaulich demonstrierte das deutsch-koreanische Paar den Kerngedanken der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, indem es auf sympathische Art und Weise vorführte, wie harmonisch die deutsch-koreanischen Beziehungen sein können.

Mit einer Jazz-Version des alten koreanischen Volksliedes „Arirang“ begrüßte das Kim Chong Quartett die Anwesenden musikalisch. Kim (Keum Hwa) Chong, eine seit vielen Jahren in Deutschland lebende, in Asien dennoch noch immer sehr populäre koreanische Jazzlegende, gab dem Programm den akustischen Rahmen und verzauberte mit ihren modernen Versionen deutscher und koreanischer Volkslieder, aber auch Eigenkompositionen, die Gäste.

Der junge Generalsekretär Tobias Stern begrüßte und stellte dabei das Logo und die neue Sonderausgabe der „KOREANA” vor. Nach einer weiteren Kostprobe des Könnens des Kim Chong Quartetts sprachen der Botschafter der Republik Korea, S.E. Herr Lee Soo-Hyuck, und die Vorsitzenden des Korea-Verbandes, Frau Dr. Choe Hyondok Grußworte.

 

Danach bat der Präsident der Gesellschaft, Hartmut Koschyk MdB, die anwesenden über 25 Jahre in der Gesellschaft aktiven Mitglieder auf die Bühne und zeichnete sie mit einer Ehrenurkunde aus. Nach einer koreanischen Version von „Alle Vöglein sind schon da“, mit dem Kim Chong bewies, wie Kinderlieder auch ein erwachsenes Publikum begeistern können, hielt Hartmut Koschyk eine Laudatio auf Prof. Dr. Dr. h.c. Gottfried-Karl Kindermann, dem neuen Mirok Lee-Preisträger.

In seinen Erläuterungen schilderte der Präsident lebendig das Wirken und die Verdienste der beiden Persönlichkeiten Mirok Lee und Gottfried-Karl Kindermann im deutsch-koreanischen Kontext. im deutsch-koreanischen Kontext. Der Ausgezeichnete erhielt  den neu gestalteten Preis und eine Urkunde und sprach ein Dankeswort, in dem er sich auch mit einigen aufschlussreichen Bemerkungen der aktuellen Situation auf der koreanischen Halbinsel zuwandte. Kim Chongs „My song for u“, Danksagungen und Schlussworte des Generalsekretärs sowie Blumensträuße und viel Beifall des Publikums für die Künstler, Frau Beck und die weiteren Organisatoren der Veranstaltung rundeten den offiziellen Teil des Programms ab.

Ein Empfang vereinte die Festgemeinde im Anschluss im Foyer des Hauses. Neben vielseitigen kulinarischen Köstlichkeiten aus Korea und Getränken gab es nun ausgiebig Gelegenheit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und Freundschaften. Der Festakt der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. war für alle Beteiligten, wie es ein Eintrag im Gästebuch beschreibt, „eine Veranstaltung, die sicher auch in weiteren 40 Jahren noch mit Freude memoriert werden wird“.